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22.10.2019

Kindergarten wird teurer

3,6 Millionen Euro für Bau in Genderkingen

Die neue Kindertagesstätte in Genderkingen wird noch eine Spur teurer. War man zuletzt noch von Kosten in Höhe von 3,1 Millionen Euro ausgegangen, so geht die aktuelle Schätzung von 500000 Euro mehr aus. Das wurde nun im Gemeinderat bekannt gegeben, so Zweiter Bürgermeister Klaus Bleymayr. Er leitete für den erkrankten Rathauschef Roland Ditz die vergangene Sitzung.

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Diese Steigerung ergebe sich aus den überarbeiteten Plänen. Im Hinblick auf die staatliche Förderung – die Gemeinde erhofft sich für das Vorhaben Zuwendungen von rund einer Million Euro – waren einige Änderungen notwendig geworden. So seien nun etwa die Gruppenräume des Kindergartens etwas breiter angelegt, zudem gibt es im Erdgeschoss nun fünf statt vier Toiletten. Und auch die Frage nach der Heizung wurde geklärt, so Bleymayr. Mit acht zu drei Stimmen votierte das Gremium für eine Pelletheizung, zudem wird es Solarmodule auf dem Dach geben. Als Alternative hatte der Planer dem Gemeinderat noch die Kombination Gas und Photovoltaik vorgestellt.

Was die kommenden Schritte angeht, so sollen über den Winter die Ausschreibungen erfolgen, die Submission im Frühjahr. Das teilt nun Bürgermeister Dietz auf Nachfrage unserer Zeitung mit. „Es wäre schön, wenn der Baubeginn noch in dieser Amtszeit erfolgen kann“, so Dietz, der bei der Kommunalwahl im März nicht mehr antreten wird. Er wisse jedoch, dass der Zeitplan ambitioniert ist.

50 Mädchen und Buben sollen im Neubau einmal untergebracht werden, verteilt auf zwei Kindergartengruppen sowie eine Krippengruppe. Dafür stehen rein an Gruppenräumen jeweils um die 50 Quadratmeter zur Verfügung. Der Neubau entsteht in Modulbauweise, sodass eine Erweiterung schnell und unkompliziert möglich sei. Auf dem Grundstück sei jedenfalls noch „genügend Luft.“ Die Leitung der Einrichtung sei von Anfang an in die Diskussionen und Planungen voll involviert gewesen. „Es handelt sich hierbei schließlich um eine Investition für die kommenden Jahrzehnte“, so Dietz. (mwe)

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