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Lechfasane

10.05.2016

Kirchlicher Segen für den Waldkindergarten

Franz Oppel (rechts), Vorsitzender des BRK-Kreisverbands Nordschwaben, bedankte sich bei der Stadt als Projektpartner beim Waldkindergarten „Lechfasane Rain“ für die gute Zusammenarbeit. Im Hintergrund sieht man die Pfarrer Peter Prockl und Anton Maric sowie Waldkindergarten-Leiterin Sandra Zerle (von links).
Bild: Arloth

Bei einem Tag der offenen Tür wird das „gelungene Gemeinschaftswerk“ gelobt

Bei einem Tag der offenen Tür im Waldkindergarten „Lechfasane Rain“ konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass ein gutes Konzept verwirklicht wurde. Seit September werden in dieser Einrichtung in der Nähe des Schützenheims montags bis freitags von 8.15 bis 13.15 Uhr 20 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut. Die Leitung liegt in Händen von Sandra Zerle, Mitarbeiterinnen sind Stefanie Miller, Franziska Pechmann und Jutta Grabisch.

2013 hatten zwei Mütter, die selbst Erzieherinnen sind, den Tag der offenen Tür des Waldkindergartens „Waldbären“ in Donauwörth besucht. Das Erlebte inspirierte die beiden so sehr, dass die Idee entstand, einen Waldkindergarten in Rain zu gründen. Nach mehreren Hospitationen in verschiedenen Waldkindergärten, dem Studium von Wald- und Naturpädagogikliteratur und vielen Gesprächen nahm die Planung 2014 Form an. Eine Informationsveranstaltung Anfang Januar 2015 stieß auf große Resonanz bei Eltern und Vertretern der Stadt. Bald darauf beschloss der Stadtrat die Gründung des Waldkindergartens. Mit dem Rotkreuz-Kreisverband Nordschwaben als Träger nahm im September 2015 der Waldkindergarten „Lechfasane Rain“ seinen Betrieb auf.

„Schön ist es, hier im Wald zu sein“, trällerten die Kleinen am Samstag, dann griff Franz Oppel, Vorsitzender des BRK-Kreisverbands Nordschwaben, zum Mikrofon. „Wir haben es hier mit einem gelungenen Gemeinschaftswerk zwischen der Stadt Rain und dem Roten Kreuz zu tun“, sagte er. An diesem Beispiel könne man sehen, was man bewegen könne, wenn man sich einig sei, wenn der Teamgedanke im Vordergrund stehe. Rains Bürgermeister Gerhard Martin sprach „an diesem wunderbaren Ort“ von der „Suche nach einem Partner, der mit einem Waldkindergarten bereits Erfahrung hat.“ Diesen Partner habe man im Roten Kreuz Nordschwaben gefunden. Das Ziel sei, wie in anderen Kindergärten auch, Kindern gute Lebenschancen zu vermitteln. Anschließend segneten der katholische Pfarrer Prodekan Anton Maric und der evangelische Pfarrer Peter Prockl den Waldkindergarten. Letzterer dankte den Verantwortlichen, dass hier im Sinne christlichen Glaubens gehandelt werde, „sonst hätte wohl das Bayerische Rote Kreuz nicht die Pfarrer der beiden Kirchen gebeten, den Kindergarten einzuweihen.“ Er hielt einen Globus-Fußball in Händen, um allen zu zeigen, dass Gott diese Welt geschaffen habe. Mit einem „Tanz der Lechfasane“ endete die Feierstunde. (ma)

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