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Umwelt

14.09.2019

Kommune will den Artenschutz verstärken

In Kaisheim soll ein Konzept erarbeitet werden, wie Flächen der Gemeinde genutzt werden könnten

Die Marktgemeinde Kaisheim möchte sich verstärkt um den Artenschutz kümmern. Dies kam bei einer Sitzung des Gemeinderats zum Ausdruck. Die beiden Grünen-Gemeinderäte Hubert Renelt und Karl Heinz Bablok hatten zu dem Thema einen Antrag eingereicht. Demnach sollte die Verwaltung ein Konzept erstellen, wie die Kommune auf gemeindeeigenen Flächen „Artenschutz praktizieren und Artenvielfalt fördern könnte“.

Artenschutz sei nicht nur eine Aufgabe des Staates, sondern eines jeden Einzelnen und der Kommunen, so Renelt: „Da wollen wir ansetzen.“ Die Gemeinde habe mit dem Bund Naturschutz bereits einige Maßnahmen umgesetzt. Dieses Bemühen soll dem Antrag zufolge nun intensiviert werden.

In dem Konzept sollten alle Flächen benannt sein, „die im Sinne blühender Landschaften genutzt werden können und die sich zum Anpflanzen von Hecken und Bäumen eignen“. Auch das Thema Lichtverschmutzung gehöre mit dazu, heißt es in dem Antrag. Die Räte regen auch an, Bauhofmitarbeiter dahingehend fortzubilden.

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An den Aktivitäten können sich auch Gemeinderäte und Vereine beteiligen, betonte Renelt in der Sitzung. Bürgermeister Martin Scharr betonte die Notwendigkeit, in Sachen Artenschutz tätig zu werden. Der Rathauschef stellte fest: „Die Ideen müssen aus dem Gemeinderat und aus der Bürgerschaft kommen.“ Scharr regte an, auch den Landschaftspflegeverband mit einzubeziehen.

Die Räte vereinbarten einstimmig, dass im November ein erstes Treffen der möglichen Beteiligten stattfinden soll. Bis dahin soll eine Übersicht der Grundstücke vorliegen. (wwi)

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