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Soziales

12.05.2015

Krankenpflegeverein Rain ist gut aufgestellt

Hans Lenk

2014 wird Gewinn erwirtschaftet. Betreuung durch Seniorenbegleiter immer wichtiger

„Auch im abgelaufenen Jahr 2014 hat der Verein für ambulante Krankenpflege Rain und Umgebung einen finanziellen Gewinn erwirtschaftet und damit ein Polster für Gestaltungsspielräume in der Zukunft geschaffen“, erklärte Schatzmeister Walter Lenk in der Hauptversammlung des Vereins.

Der Jahresüberschuss in Höhe von 27000 Euro vermehre damit das Reinvermögen auf 905000 Euro, davon seien 523000 Euro Immobilienwerte, berichtete Lenk. „Der Verein ist gut aufgestellt. Ich denke, mit dieser positiven Entwicklung können alle Mitglieder zufrieden sein.“ Eingangs hatte sich Vorsitzender Hans Lenk bei seinen Vorstandskollegen, Stadtpfarrer Dr. Florian Kolbinger, den 2149 Mitgliedern und insbesondere dem Pflegepersonal bedankt.

Kolbinger erinnerte an Vinzenz von Paul (1581 bis 1660), den Gründer der Caritas, dessen Maxime heute noch gültig sei: „Das Brot, das du einem Dürftigen reichst, vermag sein Leben nur einen Tag zu fristen. Die Art aber, wie du es reichst, kann ihm zum ewigen Heil gereichen.“ Auch Bürgermeister Gerhard Martin dankte den 31 Mitarbeitern der Sozialstation „für ihr tägliches Tun“.

Marille Meisinger, Geschäftsführerin der Caritas-Sozialstation, beschrieb das Leistungsangebot. Wenn ein Pflegefall eintrete, sollte man die Sozialstation anrufen. Die Betreuung durch die Seniorenbegleiter werde immer mehr nachgefragt. Jeden zweiten Donnerstag im Monat bietet die Sozialstation einen „betreuten Nachmittag“ an. Neu ist ein Gesprächskreis für Angehörige, die sich in der häuslichen Pflege engagieren. Einmal im Jahr finde ein Kurs zu „Häusliche Krankenpflege“ statt. Erfreulich sei, dass die Sozialstation vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen die Note „sehr gut“ erhielt. Dank sagte Meisinger deshalb dem Pflegedienstleiter Christoph Kirsch und der Qualitätsbeauftragten Elke Müller. „Die Schulung und Weiterbildung unseres Personals ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Meisinger. (ma)

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