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05.03.2009

Landkreis unterstützt Menschen mit Behinderung

Donauwörth (pm) - Das Landratsamt Donau-Ries hat sich zum Ziel gesetzt, die berufliche Entwicklung schwer behinderter Menschen in Form von Arbeitserprobungen und Integrationsmaßnahmen zu unterstützen. In der Vergangenheit wurden bereits verschiedene Projekte und Einzelmaßnahmen durchgeführt, die eine sinnvolle und der jeweiligen Behinderung entsprechende Beschäftigung gewährleisten, so Landrat Stefan Rößle.

Wie Personalchefin Ingrid Eicher in der letzten Sitzung des Personalausschusses erläuterte, hat die Kreisverwaltungsbehörde bereits 2004/2005 eine mehrfach unter anderem sehbehinderte junge Frau zur Krankheitsvertretung als Phonotypistin beschäftigt. Im Jahr 2006 absolvierte ein blinder Umschüler ein vierwöchiges Praktikum an der Infostelle des Landratsamtes. Dieses Praktikum war Teil seiner Berufsausbildung zum Telefonisten.

Darüber hinaus arbeitet das Landratsamt seit August 2008 mit dem Verein "Arbeit und Beschäftigung für psychisch belastete Menschen" zusammen. Ein von dem Verein betreuter Mensch mit Behinderung wird zur Betreuung der Außenanlagen im Schulzentrum in Donauwörth eingesetzt.

Seit Januar dieses Jahres absolviert ein behinderter Mitarbeiter eine Arbeitstrainingsmaßnahme in der Landkreisverwaltung mit dem Ziel, ihm bei Bewährung eine befristete Tätigkeit zu ermöglichen, berichtet die Kreisverwaltung. Daneben werden immer wieder Praktikanten für kürzere Dauer aufgenommen.

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34 Personen anerkannt

Aber auch als Arbeitgeber agiert die Kreisverwaltungsbehörde: Von insgesamt 342 Beamten und Beschäftigten des Landkreises sind 25 Personen als schwer behinderte Menschen nach dem SBG IX anerkannt (Stand Statistik 2007), wobei bei drei Personen das Arbeitsverhältnis aufgrund von Rentenbezug ruht. Von den im Landratsamt tätigen 76 Staatsbediensteten sind neun als schwer behinderte Menschen anerkannt (Stand Statistik 2008).

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