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Donauwörth

16.04.2018

Lastwagenfahrer vertraut auf Navi - und landet auf Radweg

Sein Navi hat einem Lkw-Fahrer in Donauwörth einen Bärendienst erwiesen.
Bild: Ulrich Weigel (Symbolbild)

Ein 37-Jähriger vertraut blind seinem Navi. Das kostet ihn viel Zeit, da er in eine missliche Lage gerät. Am Ende muss der Bergungsdienst her.

Ein 37-jähriger Lastwagenfahrer aus Moldawien, der sich statt von der Wegweisung von seinem Navigationsgerät hat leiten lassen, ist am Montagmorgen auf Abwege geraten. Der Mann war laut Polizei mit seinem 40-Tonner auf dem Weg zu Airbus in Donauwörth und fuhr kurz nach 5 Uhr von der Südspange in die Industriestraße ab.

Er erkannte dann zwar, dass die Unterführung für seinen Laster zu niedrig ist, zog daraus aber die falschen Schlüsse: Statt zurückzusetzen, wollte er über den Radweg parallel zur B16 ausweichen, so die Beamten. Er fuhr den Weg so weit hoch, bis er nicht mehr weiterkam. Beim Versuch, wieder rückwärts aus dieser Engstelle heraus zu kommen, geriet der Lkw auf das Bankett und sank dort ein. Er drohte deshalb umzustürzen.

In einer aufwendigen Aktion mit einem Bergedienst und nach fast drei Stunden Verzögerung war der Fahrer mit seinem Laster wieder auf sicherem Untergrund. Die entstandene Schadenshöhe steht noch nicht fest. (AZ)

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