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Landkreis

26.02.2018

Lebensgefahr auf dem Eis

Trügerische Idylle: Zugefrorene Seen verleiten manchen, darauf zu laufen. Doch die Wasserwcht warnt vor Lebensgefahr.
Bild: Foto: M. Dinkelmeier/Wasserwacht Nordschwaben

Die Kreiswasserwacht bittet dringend um Achtsamkeit auf winterlichen Gewässern. Der beste Schutz ist, erst gar kein Risiko einzugehen. Was im Ernstfall zu tun ist

 Aufgrund der weiterhin anhaltenden kalten Temperaturen, die um den Gefrierpunkt und darunter liegen, weist die Kreiswasserwacht Nordschwaben ausdrücklich darauf hin, dass eine besondere Vorsicht an winterlichen Seen, Flüssen und anderen Gewässern geboten ist. Die Gefahr, dass das Eis nicht trägt und man darauf einbricht, ist in diesen Tagen sehr groß. Die Wasserwachten empfiehlt daher dringend, das Eis nicht zu betreten.

„Die bisherige Kälteperiode bietet keine Sicherheit für eine verlässliche Eisdecke“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Eisdecken bilden sich unterschiedlich stark, da es unter Wasser warme Strömungen gibt, die darauf Einfluss haben.“ Wer zugefrorene Seen betritt, begibt sich deshalb unter Umständen in Lebensgefahr. Denn bricht man durch die Eisdecke ins eiskalte Wasser, findet eine Unterkühlung des Körpers statt.

Die Wasserrettungsorganisation rät daher grundsätzlich davon ab, zugefrorene Eisstellen und Seen zu betreten. Ist der Ernstfall passiert und jemand ist eingebrochen, so gilt es laut um Hilfe zu rufen und zu versuchen, nicht unter die Eisdecke zu geraten. Passanten sind angehalten, im Notfall die 112 zu wählen. Wichtig ist es für Zeugen, dass sie die eingebrochene Person nicht aus den Augen verlieren. Bei Hilfeleistungen ist es wichtig, auf den Eigenschutz zu achten. Rettungen sollten durch die eintreffenden Einsatzkräfte vorgenommen werden, so rät die Wasserwacht.

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