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Genderkingen

15.01.2020

Leonhard Schwab kandidiert wieder als Bürgermeister

Der Bürgermeisterkandidat der Freien Bürger, Leonhard Schwab (7. von links), inmitten der Kandidaten für den Gemeinderat.
Bild: Heike Fischer

Die Freien Bürger Genderkingen nominieren den 62-Jährigen als Bürgermeisterkandidaten. Er trat bereits 2014 an. Warum er nun noch einmal ins Rennen geht.

Die Wählergruppe Freie Bürger Genderkingen hat ihre Kandidaten zur Bürgermeister- und Gemeinderatswahl aufgestellt. Der große Ansturm brachte das Bürgerhaus an seine räumliche Kapazitätsgrenze. Versammlungsleiter Michael Fürst konnte rund 190 interessierte Bürger zur Nominierungsversammlung begrüßen.

In seiner Begrüßung erläuterte er, dass die Wählergruppe unabhängig und überparteilich bei der Kommunalwahl in Genderkingen antrete. Die „Freien Bürger Genderkingen“ sehen sich als ein seriöses, qualitativ und quantitativ sehr gutes Angebot für die Wähler.

Größtmögliche Transparenz

Ziel sei es unter anderem, aktuelle Schwerpunktthemen wie die anstehenden Großprojekte zügig und mit größtmöglicher Transparenz weiterzuführen. Die Wählergemeinschaft stehe „nicht gegen etwas oder gegen jemanden“, sondern wolle sich für verlässliche, vorausschauende und stabile Kommunalpolitik zum Wohle des Dorfes einsetzen.

Leonhard Schwab kandidiert wieder als Bürgermeister

Fürst berichtete erfreut, dass nach vielen Gesprächen ein Kandidat für das Bürgermeisteramt in Genderkingen gefunden werden konnte: Leonhard Schwab, 62-jähriger gebürtiger Genderkinger, stellt sich zur Verfügung. Beweggründe für seine Kandidatur seien unter anderem die unter der Ära des amtierenden Bürgermeisters Roland Dietz begonnenen Großprojekte Kindergartenbau, Kläranlage und Breitbandausbau, die er möglichst zeitnah und kostengünstig realisieren will.

Verbessern und anpacken

Schwab wies darauf hin, dass der Finanzspielraum der Gemeinde durch den Kindergartenbau stark eingeschränkt werde und der Kläranlagenbau den Geldbeutel aller Bürger treffe. Unter Beachtung der Liquidität der Gemeindefinanzen wolle er auch die Vielzahl der offenen weiteren Gemeindethemen verbessern und anpacken, etwa Infrastruktur und Alltagsversorgung. Ferner wolle er den sozial gelebten Alltag von Roland Dietz fortsetzen.

Schwab sei beeindruckt und finde es mutig, dass sich so viele Genderkinger kommunalpolitisch für ihr Dorf engagieren. Er freue sich auf die gemeinsame Arbeit mit den Gemeinderatskandidaten der Freien Bürger für die Kommunalwahl und – sollte er gewählt werden – auf die Zusammenarbeit mit dem nächsten Gemeinderat für eine erfolgreiche Zukunft Genderkingens.

38,5 Prozent vor sechs Jahren

In der Wahl wurde Leonhard Schwab, der bereits bei der Wahl 2014 als Bürgermeisterkandidat der Freien Bürger angetreten und mit 38,5 Prozent der Stimmen Roland Dietz (61,5) unterlegen war, von den 117 Wahlberechtigten mit 94 Ja-Stimmen bei sechs Gegenstimmen nominiert. 17 Stimmen waren ungültig oder Enthaltungen. Bei der Nominierung der Gemeinderatsliste zeigte sich Fürst erfreut, dass insgesamt 14 Bürger für dieses Ehrenamt kandidieren wollen.

Nach der Veranstaltung übergab die Wählergruppe dem Elternbeirat des Kindergartens Spenden der Besucher für die Getränke in Höhe von 550 Euro übergeben. Außerdem lud Fürst er alle Bürger herzlich zum Weißwurstfrühstück der Wählergruppe Freie Bürger am 1. März ins Bürgerhaus Genderkingen ein. Dort werden die politischen Vorhaben und Ziele weiter vorgestellt und diskutiert.

Die Kandidatenliste der Freien Bürger für den Gemeinderat: 1. Gudrun Geillinger, 2. Katja Hornauer, 3. Theresa Wagner, 4. Christian Bosch, 5. Thomas Herre , 6. Richard Hesse, 7. Thomas Kopp, 8. Stefan Luderschmid, 9. Thomas Meier, 10. Winfried Reschauer, 11. Claudia Forster, 12. Christian Böck, 13. Michael Fürst, 14. Gerhard Munninger.

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