Schule

21.11.2011

Lernen macht Spaß

FOS/BOS-Leiter Karl Rieger (rechts) bedankte sich bei Gedächtnistrainer Gregor Staub.
Bild: Foto: privat

Gedächtnistrainer fasziniert das Publikum in der Hans-Leipelt-Schule

Donauwörth Dynamisch tritt Gregor Staub vor sein Publikum: Drei engagierte Schritte, Mikrofon in der Hand, es kann losgehen. Lernen mache Spaß, aber nur, wenn sich das Publikum in der „Kultur des Zuhörens“ übe. Soll heißen: Ruhe bitte. Zur Auflockerung einige Anekdoten und schon hat der Gedächtnistrainer aus der Schweiz das Publikum für sich gewonnen – vormittags die Schüler, nachmittags die Lehrer und abends die über 200 Besucher in der Aula der Hans-Leipelt-Schule.

Dass Lernen Spaß machen soll, können sich anfänglich sicher viele Zuhörer nur schwer vorstellen. Doch Gregor Staub motiviert mit seinen innovativen Lernmethoden das Publikum und fordert es auf, sich aktiv zu beteiligen.

Er demonstriert, wie man sich verschiedene Inhalte, seien es Vokabeln, Einkaufslisten, Namen oder Daten, scheinbar mühelos merken kann, indem man die Begriffe mit Bildern oder Geschichten verbindet, die das Gehirn später leichter abrufen kann. So lernen die Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit, sich lange Listen unzusammenhängender Begriffe oder die deutschen Bundesministerien einzuprägen und dann nach Belieben wieder abzurufen.

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Aber „Mega-Memory“, die von Staub entwickelte Trainingsmethode zur Schulung des Gedächtnisses, funktioniert auch in anderen Bereichen. Am Beispiel der letzten zehn US-Präsidenten demonstrierte Staub die Funktionsweise seines Trainings: Orte in der Aula markierten jeweils in Zusammenhang mit einem Bild den Namen eines Präsidenten. Ein Beispiel: Über dem grünen Notausgangsschild schwimmt eine Nixe, also Nixon. Die Augen geschlossen, die Finger auf die gekennzeichneten Orte gerichtet, kann das Publikum in kürzester Zeit die Liste auswendig aufsagen.

Auf lockere und unterhaltsame Art versteht es Gregor Staub, die Anforderungen an das Publikum ständig zu steigern. Es gelingt ihm, bei den Besuchern das Vertrauen in die eigene Gedächtnisleistung wachsen zu lassen. Zum Schluss stellte er noch die Tricks der „Vedischen Mathematik“ vor, wie man – scheinbar mühelos und sekundenschnell – Zahlen multipliziert und Potenzen ausrechnet, was Erstaunen und Begeisterung bei vielen Besuchern hervorruft.

Schulleiter Karl Rieger bedankt sich bei Gregor Staub für den faszinierenden Vortrag und zieht das Fazit des Tages: „Mega-Memory macht Sinn und Lernen macht Spaß.“ (dz)

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