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Kommunalwahl 2020

29.01.2020

Lorenz Akerman: Gemeinsam mehr für Monheim erreichen

Lorenz Akermann, Bürgermeisterkandidat in Monheim für die Umlandliste MUM
Foto: Thomas Unflath

Plus Lorenz Akermann möchte Bürgermeister in Monheim werden. Dabei setzt er, der die CSU verlassen hat und nun beim der Umlandliste ist, auf mehr Nähe zum Bürger.

Es war eine große Nachricht im November: Lorenz Akermann , amtierender Dritter Bürgermeister Monheims und seit 2005 parteifreies Mitglied der CSU-Fraktion im Stadtrat, verkündete, bei der Kommunalwahl am 15. März für die Umlandliste MUM als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Was folgte, waren turbulente Tage. Akermann selbst hielt sich dabei zurück.

Die Hoffnung, dass seine Entscheidung, die politische Gruppierung zu wechseln, keine zwischenmenschlichen Differenzen verursacht, hat sich bislang nur teilweise erfüllt. In persönlichen Gesprächen habe es Annäherungen gegeben, teilweise würden aber seine Kontaktversuche auch abgelehnt. Akermann baut darauf, dass sich nach der Wahl alles wieder normalisiert.

Nicht mit der Neuausrichtung einverstanden

Der Grund für das Verlassen der CSU-Fraktion liegt für ihn in der inhaltlichen Neuausrichtung des Ortsverbandes, mit der er sich nicht identifizieren konnte. Die MUM verstehe sich nicht als Partei, sondern als Vereinigung kommunalpolitisch interessierter Bürger, sagt er. Mit den MUM-Räten habe er stets gut zusammengearbeitet. Der 63-Jährige möchte aber nicht zurückblicken, sondern nach vorne schauen – und das möglichst als Bürgermeister der Jura-Stadt.

„Ich will zusammenführen, was zusammengehört“, betont der Diplom-Theologe, der gut zwei Jahrzehnte als Personalreferent in leitender Funktion beim größten Monheimer Unternehmen Hama tätig war. Akermann will erreichen, dass zwischen der Bevölkerung und den Stadtratsmitgliedern ein Gemeinschaftsgefühl entsteht. Durch seine langjährige berufliche und kommunalpolitische Erfahrung sieht er sich prädestiniert für das Amt des Bürgermeisters. Akermann setzt auf diese Ideen:

Nähe zum Bürger: „Die Arbeit des Stadtrats muss transparenter werden“, fordert der MUM-Kandidat. Alle Bürger – ob Privatperson, Vereinsvorstand oder Unternehmer – hätten ein Recht darauf, dass Anfragen sowie Wünsche ernst genommen und zeitnah behandelt werden.

Orte der Begegnung: Akermann wünscht sich mehr Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen. Auch altersgerechte Wohnungen und Kinderbetreuungsplätze hat er im Fokus.

Gesundheitswesen: Auch wenn eine Kommune oft nur relativ wenig ausrichten könne, müsse man in Monheim gemeinsam dafür sorgen, dass gute Bedingungen für die Niederlassung von Ärzten – etwa in einem Ärztehaus – geschaffen werden, fordert Akermann.

Nur eine Amtszeit ist kein Nachteil

Dass er aufgrund seines Alters nur eine Amtszeit als Bürgermeister fungieren könnte, sieht der 63-Jährige nicht als Nachteil: „Dadurch sind schnellere Entscheidungen garantiert.“ Und eine gute Lösungsfindung sei aufgrund einer nicht möglichen Wiederwahl wichtiger als persönliche Interessen. (unf)

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