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Harburg

13.12.2020

Märker: Zweite Teilgenehmigung für neuen Ofen in Harburg

Hell erleuchtet ist der Bereich der Baustelle für den neuen Drehrohrofen auf dem Gelände der Firma Märker.
Bild: Wolfgang Widemann

Plus Die Firma Märker verwirklicht in Harburg eine 100-Millionen-Euro-Investition. Das Genehmigungsverfahren läuft.

Die Bauarbeiten für den sogenannten Ofen 8 der Firma Märker in Harburg laufen auf Hochtouren. Nun lag der zweite und letzte Antrag zur Teilgenehmigung dem Stadtrat zur Stellungnahme vor.

Das Unternehmen hat Bürgermeister Christoph Schmidt zufolge mit der ersten Teilgenehmigung, die 1400 Seiten lang ist, bereits umfassende Pläne vorgelegt. Es gebe kaum Änderungen zum neuen Antrag. Einige Punkte seien in der Anlagebeschreibung überarbeitet, ergänzt oder präzisiert worden. Die Verwaltung nannte unter anderem: Es sei genauer erklärt worden, was vom Bestand verwendet wird und was neu errichtet wird, die Handhabung von Fluff (Ersatzbrennstoff) und Kaltbrennstoff flüssig werde genauer beschrieben, das Qualitätssicherungskonzept für Sekundärbrennstoffe werde präzisiert, die Angaben zu Filteranlagen würden präzisiert, die Abgasreinigung werde genauer beschrieben und die Angaben zu anfallenden Abfällen würden präzisiert.

Stadträte in Harburg verlangen Einhaltung der Mindestabstände

Der Stadtrat hatte keine Einwendungen und wiederholte seine Anmerkungen vom Antrag zur ersten Teilgenehmigung: Es soll auf die Einhaltung der Mindestabstände (500 Meter zu bebauten Flächen) hingewiesen werden und die Messwerte sollen für die Bevölkerung verständlich formuliert werden.

Wie mehrfach berichtet, baut das Unternehmen einen neuen Drehrohrofen. Dieser soll den bisherigen Ofen ersetzen und stellt das Herzstück der Produktion dar. Die Investitionen, zu denen eine ganze Reihe von Anlagen gehören, die an den Ofen anschließen, belaufen sich auf über 100 Millionen Euro. Genehmigungsbehörde für das Projekt ist das Landratsamt.

Der Bau der neuen Anlagen von Märker soll im Februar 2021 starten

Bereits genehmigt und in Bau sind die umfangreichen Fundamente für den Ofen und für den 115 Meter hohen Wärmetauscherturm. Der Beginn des Stahl- und Anlagenbaus sowie die Errichtung der weiteren Gebäude und Anlagen ist nach Angaben der Firma für Februar 2021 vorgesehen. (sukl)

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