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Donauwörth

13.11.2018

Mann bleibt kopfüber in Schacht stecken

Die Feuerwehr hat in Schäfstall einen Mann aus einer äußerst misslichen und gefährlichen Situation gerettet.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Ein 58-Jähriger gerät in Schäfstall in eine dramatische und gefährliche Situation. Durch glückliche Umstände wird er gerettet.

Bei einem Unfall in Schäfstall ist ein Mann in eine äußerst missliche Situation geraten: Er stürzte kopfüber in einen Schacht und blieben in diesem stecken. Durch glückliche Umstände konnte der 58-Jährige gerettet werden.

Die Polizei bezeichnet die Geschichte, die sich am Montag kurz nach 12 Uhr zutrug als Unfall, „wie er nicht alle Tage passiert“. Nach Angaben der Inspektion Donauwörth wollte der Mann überprüfen, ob in dem Schacht Wasser fließt beziehungsweise alles in Ordnung ist. Dazu hob er zunächst den Deckel an und legte ihn neben die Öffnung. Dies geschah auf dem Privatanwesen am Ortsrand. Als er sich dann in den Sickerschacht beugte, rutschte er – so schilderte er später – mit dem Kopf voran in diesen hinein. Er steckte dann wie bei einem Kopfstand im 1,50 Meter tiefen Schacht, „die Füße ragten etwa zehn Zentimeter darüber hinaus“.

Dem Opfer gelingt es, an sein Handy zu kommen

In dieser misslichen Lage hatte der Mann laut Polizei mehrfach Glück. Zum einen befand sich wirklich kein Wasser im Schacht, zum anderen hatte er sich bei dem Sturz nicht nennenswert am Kopf verletzt. Zum dritten gelang es dem 58-Jährigen in der Röhre, die einen Durchmesser von 80 Zentimetern hat, an sein Handy zu kommen und einen Notruf abzusetzen.

Es wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Schäfstall, Zirgesheim und Donauwörth, das Rote Kreuz und ein Notarzt alarmiert. Die Schäfstaller Feuerwehr war als erste vor Ort und konnte das Opfer aus seiner, dramatischen und gefährlichen Lage befreien: Die Helfer zogen den Mann mit den Beinen voraus aus dem Schacht. Mit mutmaßlich leichten Verletzungen kam der Verunglückte zur Untersuchung ins Krankenhaus.

Vor 20 Jahren endete ein ähnlicher Fall tödlich

Bei erfahrenen Einsatzkräften weckte das Unglück in Schäfstall Erinnerungen an einen ähnlich gelagerten Fall vor praktisch genau 20 Jahren in Riedlingen. Der Unfall damals endete aber tragisch. Ein 61-Jähriger wollte in einem Brunneschacht in einem Schrebergarten in der Rambergsiedlung einen 90 Zentimeter tief liegenden Wasserabsperrhahn bedienen. Der Mann rutschte ab, stürzte kopfüber und ertrank in dem nur 21 Zentimeter hoch stehenden Wasser.

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