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Rögling

03.12.2020

Maria Mittl ist jetzt Altbürgermeisterin in Rögling

Zweiter Bürgermeister Richard Kohl überreichte Maria Mittl die Urkunde, mit der sie zur Altbürgermeisterin ernannt wird.
Bild: Tanja Sonntag

Plus Maria Mittl erhält in Rögling den Ehrentitel Altbürgermeisterin. Um die Ehrung noch 2020 umzusetzen, hat die Gemeinde einen Trick genutzt.

Normalerweise hätte es eine feierliche Verabschiedung mit Blasmusik und allem, was sonst noch dazugehört, geben sollen. Weil dies angesichts der Corona-Pandemie so schnell nicht möglich sein wird, hat nun der Röglinger Gemeinderat eine andere Lösung gewählt, um die im Mai ausgeschiedenen örtlichen Politiker zu würdigen. Die bereits seit Mai ausstehende Veranstaltung fand nun im Dezember ihren Weg auf die Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung.

Durchgeführt wurde sie von Richard Kohl, dem Zweiten Bürgermeister, der zurzeit Isidor Auernhammer vertritt. Dieser ist wegen einer Knie-Operation krank gemeldet. Den Verantwortlichen war es Kohl zufolge wichtig, dass die Verabschiedung heuer noch stattfindet.

Die im Mai ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieder in Rögling sind nun im Rahmen einer Gremiumssitzung verabschiedet worden. Unser Bild zeigt: (von links) Sabine Böswald, Siegfried Sonntag, Frank de Jong, Maria Mittl, Franz Mayer und Richard Kohl.
Bild: Tanja Sonntag

Geehrt wurden vier Gemeinderäte, die alle bei den Kommunalwahlen im März nicht mehr zur Neuwahl zur Verfügung standen. Frank de Jong war zwölf, Siegfried Sonntag zehn Jahre im Amt, Franz Mayer hatte den Posten sechs Jahre inne und Sabine Böswald war für ein Jahr als Gemeinderätin tätig.

Auch die ehemalige Bürgermeisterin Maria Mittl wurde verabschiedet und durfte sich zudem ins Goldene Buch der Gemeinde eintragen. Gleichzeitig ernannte der Gemeinderat sie zur Altbürgermeisterin, womit die Kommune laut Kohl die Verdienste von Maria Mittl um die Gemeinde ehrte.

Dank Maria Mittl gibt es das Nadlerhaus, wurde die Römerstraße erneuert und der Kindergarten saniert

Beispielhaft sei dabei zu nennen, dass sie die Dorferneuerung betreut habe und den Dorfladen und das Nadlerhaus während ihrer zwölfjährigen Amtszeit erbaut wurden. Außerdem wurde die Römerstraße erneuert und der Kindergarten wurde generalüberholt. „Dein großes Engagement war eine Bereicherung für unsere Gemeinde“, lobte Kohl und erinnert dabei auch an Maria Mittls unermüdliche Unterstützung für die dem Dorf zugeteilten Asylbewerber. Besonders freute sich die Altbürgermeisterin über eine eingerahmte kleine Nadel, die daran erinnern soll, dass sie die Geschichte des Dorfes bei zahlreichen Projekten hervorgehoben habe. „Ich habe mein Herzblut in die Gemeinde gesteckt“, sagte die Altbürgermeisterin, „es war eine ereignisreiche und spannende Zeit mit vielen Herausforderungen.“ Als Hürden stellte sie insbesondere die beiden Bürgerentscheide heraus, wobei sie gerade den letztjährigen im Hinblick auf den Mobilfunkmasten als „hart“ bezeichnete.

In ihrer Ansprache bedankte sich Mittl erneut bei den Gemeinderäten und Unterstützern. Gleichzeitig hob sie hervor, dass sie nach ihrer Amtszeit nicht untätig sein wolle. Inzwischen habe sie bereits mehrere Ämter in der Gemeinde und Umgebung inne. Beispielsweise ist sie Vorsitzende der Waldbesitzervereinigung (WBV) Nordschwaben.

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