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Bürgermeisteramt

13.02.2020

Maria Wagner möchte in Oberndorf im Miteinander die Chancen suchen

Maria Wagner geht für die Engagierten Bürger Oberndorf ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters in Oberndorf.

Plus Maria Wagner will, falls sie die neue Bürgermeisterin in Oberndorf wird, die Herausforderungen annehmen. Davon sieht sie einige gleich zum Start der Amtszeit.

Dass Maria Wagner Leidenschaft hat, wenn sie sich einer Sache annimmt, haben die Oberndorfer und Eggelstettener gemerkt, als sie das Projekt Dorfladen initiierte. Mit den „Engagierten Bürgern“ hat sie die Idee hartnäckig verfolgt und in die Realität umgesetzt. „Nur gemeinsam ist man stark“, folgert sie daraus. Sie tritt für die „Engagierten Bürger“ als Bürgermeister-Kandidatin an.

„Wer mich kennt, weiß, dass ich mich reinhänge, weil es nicht meine Art ist, halbe Sachen zu machen“, umschreibt die Prokuristin des Dorfladens ihre Motivation. Dass sie ihren Hut in den Ring werfe, habe auch mit Demokratieverständnis zu tun, aber vornehmlich mit dem Ziel, die hohe Lebensqualität in Oberndorf und Eggelstetten zu halten „und das Dorf weiter zu entwickeln“.

Eine Herausforderung gleich zu Beginn

Dass einige Themen gesetzt sind, sei ihr klar, wie die Vollendung der neuen Kläranlage oder das Kinderhaus. Das werde gleich zu Beginn der Amtszeit eine Herausforderung werden, meint Wagner , im Hinblick auf die Festlegung der Umlagesätze, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger an der Kläranlagen-Maßnahme zu beteiligen hätten.

Auf dem Erreichten ausruhen will Wagner nicht. Sie hat konkrete Pläne, sieht im sich anbahnenden Umbruch im Rat Chancen, „die Gemeinde fit für die Zukunft zu machen“. Ihr sei es auch beim Dorfladen ein großes Anliegen gewesen, möglichst viele Menschen mit einzubinden. Das gelte auch für das Amt der Bürgermeisterin. Zunächst sei es wichtig, einen Maßnahmenkatalog zu erstellen.

Im Einklang mit der Klimapolitik

Die Nahversorgung oder auch Maßnahmen im Einklang mit der Klimapolitik seien Themen, die sie anpacken will. „Wir haben so viel Fachkompetenz in Oberndorf und Eggelstetten“, analysiert die Kandidatin. Diese wolle sie nutzen, ebenso wie das Engagement der Ehrenamtlichen, die zum einen in den Vereinen aktiv seien, andererseits sich aber auch „ohne viel Aufhebens“ einbringen. Das große bürgerschaftliche Engagement sei für sie ein großer Ansporn.

Auf der Liste der „Engagierten Bürger“ nimmt Wagner Platz eins ein. Fünf Frauen und vier Männer bewerben sich dort um den Einzug in den Gemeinderat. „Dabei haben wir Wert auf Ausgewogenheit zwischen den Ortsteilen gelegt.“ Vieles hätte die Gruppierung bereits bewegt. Deshalb wolle man nun auch politisch aktiv werden. „Transparent, zukunftsorientiert und planvoll“, sind Attribute, die von der Kandidatin im Gespräch gerne verwendet werden. Sie habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch nun freue sie sich, sagt Wagner. (bih)

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