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Politik

24.04.2019

Martin Paninka stellt sich der Wiederwahl

Martin Paninka

Bäumenheims Bürgermeister erklärt seine Kandidatur. Andere Parteien noch zurückhaltend

Martin Paninka will sich in Bäumenheim einer Wiederwahl stellen. Er strebt eine zweite Amtszeit als Bürgermeister an. „Es wurden zahlreiche Großprojekte angestoßen, die ich weiter begleiten möchte“, erklärte Paninka gegenüber dieser Zeitung. Der 49-Jährige räumt allerdings auch ein, „dass es Phasen gegeben hat, in denen ich zum Grübeln gekommen bin“. Mittlerweile jedoch sei klar, dass er sich weiter den Herausforderungen stellen will.

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Seit April 2014 ist Paninka (SPD) in der Industriegemeinde Chef im Rathaus. Bei der damaligen Kommunalwahl hatte er sich in einer Stichwahl gegen Andreas Mayer (CSU) durchgesetzt. „Nicht immer einfache Zeiten liegen hinter mir“, sagt Paninka und spielt damit auf die scharfe Kritik an, der er stellenweise ausgesetzt gewesen sei. Das sei aber kein Grund, um nun das Handtuch zu werfen. Er sei jetzt in der Materie behaftet, „sodass für unsere Gemeinde kein zeitlicher Nachteil entsteht, sollte ein Neuling das Amt übernehmen“. Nach wie vor sei er sehr motiviert und werde sich daher im kommenden Jahr wieder zur Wahl stellen.

Bevor er Rathauschef wurde, war Paninka vielfältig ehrenamtlich (hauptsächlich beim TSV) in seiner Heimatgemeinde engagiert. Paninka liebt die Musik, war früher sogar als Discjockey bei Festen im Einsatz. Der Diplom-Betriebswirt war bei Sigel in Bäumenheim beschäftigt.

Martin Paninka stellt sich der Wiederwahl

Besonders die Geburt seines zweiten Sohnes gebe ihm Kraft für eine weitere Amtszeit, sagt Paninka. Er will weiter an seinem Führungsstil festhalten und das Miteinander in den Vordergrund stellen, wie er betont. Große Herausforderungen für die Kommune wie die Zukunft der Schule, der Marktplatz Nord oder die Revitalisierung des Hallenbades stünden in der nächsten Amtsperiode an.

Die CSU und die weiteren Parteien und Gruppierungen in Bäumenheim halten sich noch bedeckt, ob und wen sie gegebenenfalls ins Rennen um den Posten des Bürgermeisters schicken.

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