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Haushalt

28.04.2015

Marxheim investiert für die Kinder

Die Kinderkrippe verbindet sich mit dem Kindergarten. Noch ist diese aber nicht ganz fertig. So wird zum Beispiel am Außenbereich noch gearbeitet.
Bild: Ziegelmeir

Krippe und neues Baugebiet kosten viel Geld. Es gibt noch andere Ausgaben

Zwei große Projekte belasten in diesem Jahr das Budget der Gemeinde Marxheim. Die größte Investition dient zum Wohl der Kinder unter drei Jahren. „Die Bildung und Erziehung unserer kleinen Bürger leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer Gemeinde“, sagte Bürgermeister Alois Schiegg im Gemeinderat. Die Arbeiten an der Krippe gehen voran. Um die finanzielle Abwicklung ordentlich zu planen, verabschiedeten die Räte einstimmig den Haushalt. Zusammen mit Ludwig Schiffelholz, dem Geschäftsleitenden Beamten im Rathaus, stellte Schiegg das Zahlenwerk vor.

Ein Zehntel des Gesamtvolumens, das über sechs Millionen Euro beträgt, fließt in den Bau der Krippe. Die Finanzierung der 650000 Euro muss die Gemeinde aber nicht allein stemmen. An Zuschüssen von der Regierung und der Diözese gibt es etwa 400000 Euro. Als zweite große Ausgabe wird eine Viertel Million Euro für das Baugebiet Schweinspoint Ost veranschlagt, das gerade erschlossen wird. Diese beiden Großbaustellen sind jedoch nicht die einzigen Aufgaben, die bewältigt werden müssen.

Zusätzlich fallen für das Bauwesen und das Straßennetz 112000 Euro an. „Auch der Brandschutz ist uns wichtig“, sagte Schiegg. Deshalb wird für die Feuerwehr in Burgmannshofen das Gerätehaus umgebaut und ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug gekauft, was zusammen 150000 Euro ausmacht. Die laufenden Kosten für die Kläranlage, Abfallbeseitigung, Wasserversorgung und den Bauhof definiert das Zahlenwerk insgesamt mit 655000 Euro.

Um die Ausgaben zu finanzieren, kalkuliert die Gemeinde auch heuer mit Einnahmen. Den größten Posten auf der Habenseite buchen die Verbesserungsbeiträge mit 830000 Euro. Trotz all dieser Investitionen kann die Gemeinde ihr Darlehen heuer weiter reduzieren. „Wenn alles planmäßig läuft, werden wir am Jahresende noch circa 830000 Euro Schulden haben“, erläuterte Schiegg. Zu der normalen Tilgung, könne die Gemeinde sogar noch eine Sondertilgung von 65000 Euro leisten, meinte Schiffelholz. Trotz des Darlehens führt sie den Rücklagen einen Betrag von über 400000 Euro zu. Was Schiegg besonders freut ist die Tatsache, „dass wir eine Pro-Kopf-Verschuldung von nur 381 Euro haben.“ Im Vergleich dazu betrug der Landesdurchschnitt vor drei Jahren 711 Euro.

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