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Donauwörth

08.12.2020

Mehr Licht und bessere Anbindungen in der Donauwörther Parkstadt

Derzeit wird im Bereich des Freibads großflächig umgebaut – deswegen muss die neue Asphaltierung des Weges zur Fußgängerbrücke warten.
Bild: Thomas Hilgendorf

Plus Die Fußwege zur Parkstadt in Donauwörth sind oft düster. Nun gibt es einen Anfang, das zu ändern. Auch bei der Verbindung Kernstadt-Parkstadt tut sich etwas.

Wer mit Bewohnern aus der Donauwörther Parkstadt spricht, der erfährt schnell, dass es mit den Wegen hinauf auf den Schellenberg seit jeher zwei Probleme gibt: Zum einen die geologisch als anspruchsvoll zu bezeichnende Verbindung der Stadt mit dem großräumigen Siedlungsgebiet auf dem Berg an sich. Zum anderen die für die Fußgänger an vielen Stellen unzureichende Beleuchtung, wenn es per pedes in Richtung Innenstadt gehen soll. Bei Letzterem könnte es bald schon erste Verbesserungen geben – und auch bei der Verbindung Kernstadt–Parkstadt tut sich etwas.

Parkstadt in Donauwörth: Dunkle Wege wecken ungute Gefühle

Dunkle Wege am Abend wecken ungute Gefühle bei Menschen, wenn sie allein unterwegs sind. Daher hatte Stadtrat Markus Reichensberger (AL/ JB) einen Antrag ausgearbeitet, über den der Bauausschuss am Montagabend befunden hat. Der Antrag sieht die Verbesserung der Beleuchtung des Fußweges zum Schellenberg vor – also jener Wegeverbindung zwischen der Fußgängerbrücke (Am Spachet) und der Sternschanzenstraße entlang des Freibads.

Derzeit ist der Weg nur recht dürftig mit drei Leuchten bestückt – vier neue Leuchten sollen nun hinzukommen. Das war auch bei den Ausschussmitgliedern unstrittig, zumal immer wieder Hinweise der Bürger zu hören waren, die auf den mangelhaften Zustand aufmerksam gemacht hatten.

Warten auf ein Konzept zur besseren Anbindung der Parkstadt

Der Antrag ging aber über die Frage der Beleuchtung hinaus: Auch die genannten Fußwege – es gibt einen breiteren und einen schmaleren an genannter Stelle – sollten ausgebessert beziehungsweise neu asphaltiert werden. Hierzu meinte eine Reihe von Ausschussmitgliedern, wie etwa Brigitte Kundinger-Schmidt (SPD), Stefanie Musaeus (PWG/FW/BfD) und deren Fraktionskollege Thomas Straulino, dass dies erst dann geschehen sollte, wenn klar sei, wie es mit der generellen Anbindung der Parkstadt an die Innenstadt weitergehe. Hiermit sei aktuell ein Agenturbüro befasst, wie Oberbürgermeister Jürgen Sorré am Dienstag auf Nachfrage unserer Zeitung berichtet.

Die Planer sollen schlüssige Konzepte zur besseren Anbindung der Parkstadt und Optionen zur Umsetzung vorlegen. Konkret geht es dabei vor allem um die bessere Anbindung des künftigen Alfred-Delp-Quartiers an die Innenstadt. Einen Termin, wann jene Studie ausgearbeitet ist, gebe es allerdings bis dato noch nicht, so Sorré.

Was die Beleuchtungsproblematik an einigen Stellen in der Parkstadt als auch andernorts im Donauwörther Stadtgebiet angehe, so gehe man „punktuell“ vor – man gehe hierbei auch Hinweisen aus der Bevölkerung nach: „Wir schauen uns die Lage permanent an.“ Bislang sei indessen noch offen, was die Untersuchungen zur Anbindung der Parkstadt ergeben werden.

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