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Donauwörth-Riedlingen

20.05.2018

Mehr Sicherheit für Fußgänger

Gefährlich für Radler: Unterführung an der Kaiser-Karl-Straße.
Bild: Hilgendorf

Der Tunnel unter der Bahntrasse in Riedlingen kommt. Gibt es verstärkt Geschwindigkeitsüberwachungen im Stadtbereich?

Es handelt sich um eine dünne und sensible, aber viel befahrene Verkehrsader im Donauwörther Stadtteil Riedlingen: Die Bahnunterführung an der Kaiser-Karl-Straße verbindet das Altdorf mit dem Gewerbegebiet und dem Einkaufsareal mit Aldi, dm, Getränkemärkten und sonstigen Läden. Keine Frage, hier sind auch viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs. Die dürfen sich mitsamt den Autos und Lieferwagen bislang durch die schmale Unterführung quälen. Doch der städtische Bauausschuss hat jetzt beschlossen, Fußgängern und Radfahrern mehr Sicherheit bieten zu wollen: Ein Tunnel im Bereich der Unterführung hinüber in Richtung Altes Sträßle soll gebaut werden.

Im Vorfeld hatte Ratsherr Albert Riedelsheimer (Grüne) einen Rad- und Fußgängerstreifen gefordert, was aber verkehrsrechtlich bedenklich sei, wie Ordnungsamtsleiter Konrad Nagl erläuterte. Im Zuge der Debatte wurde der Tunnel favorisiert und einstimmig beschlossen. Josef Reichensberger (AL/JB) mahnte an, das Vorhaben „Tunnel“ sofort anzugehen.

Ein Antrag von Barbara Kandler (CSU) und Albert Riedelsheimer zur Schaffung von Tempo 30 in der gesamten Küsterfeldstraße in Riedlingen wurde derweil mehrheitlich abgelehnt. Derweil soll geprüft werden, ob es im Stadtbereich verstärkt zu Geschwindigkeitsüberwachungen kommen soll.

Indessen wird der sogenannte „Promilleweg“ zwischen Riedlingen und Tapfheim (Reitlingerstraße) höchstwahrscheinlich eine Anliegerstraße. Das müsse allerdings noch mit der Gemeinde Tapfheim abgestimmt werden, wie es seitens der Stadtverwaltung hieß.

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