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Mertingen

19.09.2019

Mertingen: Mit Rückenwind in den Wahlkampf

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Engagiert präsentierte sich Veit Meggle den knapp 100 Gästen im Stadel der alten Brauerei in Mertingen. Der parteilose Politiker, der auch durch seine große Leidenschaft für Musik mit Mertingen verbunden ist, möchte im kommenden Jahr Bürgermeister der Gemeinde werden.

Der parteilose Veit Meggle wird von PWG/FW und SPD/FB einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert. Was er in Mertingen bewegen und antreiben will.

Der Menschenauflauf war groß am Mittwochabend bei der alten Brauerei in Mertingen. Im Brauereistadel fand die Nominierung des Bürgermeisterkandidaten Veit Meggle statt. Der studierte Diplom-Geograph und derzeitige Geschäftsführer des Wirtschaftsförderverbands Donau-Ries, der auch Leiter der Stabstelle für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung ist, wird von den politischen Gruppierungen PWG/FW und SPD/FB in den Wahlkampf geschickt.

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Rathaus statt Landratsamt: Meggle kandidiert als Bürgermeister

Meggle wurde einstimmig nominiert

Bei den Kommunalwahlen im März 2020 will er dann Bürgermeister der Gemeinde Mertingen werden und den scheidenden Bürgermeister Albert Lohner (CSU) ablösen. Seine Kandidatur ist mittlerweile offiziell. Alle 26 Wahlberechtigten haben ihn nominiert, mit diesem einstimmigen Ergebnis geht Meggle, der sich auch sozial unter anderem als Kassenprüfer, in der Kirchenverwaltung und beim Lions Club engagiert, in den Wahlkampf.

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Obwohl an diesem Abend das Votum vorhersehbar war, zog es viele Menschen zu der Veranstaltung. Knapp 100 Gäste waren vor Ort, um den Kandidaten und dessen Pläne für die Gemeinde zu betrachten. Meggle, der mit seiner Frau und zwei Töchtern in Riedlingen lebt, habe nach seiner Vorstellung im Mai viele Gespräche mit Bürgern und Unternehmen in der Gemeinde geführt. Er berichtet: „Diese Unterhaltungen haben mich in meiner Kandidatur bestätigt. Es gibt viele Aspekte, die ich vorantreiben möchte. Dazu gehört der Breitbandausbau, das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum für Arbeiter unserer Unternehmen oder der Hochwasserschutz beziehungswiese die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten.“ Letzteres würde vor allem Heißesheim betreffen, mit den Menschen dort wolle er eine neue und sachliche Diskussion aufnehmen. „Ich bin nicht befangen in der Sache und möchte bei diesem emotionalen Thema gemeinsam mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Das sehe ich als Chance für beide Seiten an, bei diesem Thema etwas zu bewegen“, kündigt Meggle an.

Es werden Probleme auf die Gemeinde Mertingen

Ferner würden aber auch weitere Probleme auf die Gemeinde zukommen, erklärt der Kandidat: „Der Klimawandel wird auch uns treffen, das müssen wir auch bei den Entscheidungen, die wir für Mertingen treffen, im Blick behalten. Auch der Fachkräftemangel wird uns und unsere Unternehmen beschäftigen, ebenso der demografische Wandel. Wir müssen ausreichend Barrierefreiheit für die älteren Bürger schaffen und dafür sorgen, dass sich alle Einwohner in Mertingen wohl fühlen. Das Zusammenleben der Generationen ist ein wichtiges Thema.“ Bei allen Zielen dürfe man aber auch nicht das wirtschaftliche Wohl außer Acht lassen, die starke Industrie in Mertingen wolle er unterstützen und weiter vorantreiben, erklärt Meggle.

„Insgesamt ist es ein Dreiklang aus Nachhaltigkeit, der Sorge um das Gemeinwohl der Bürger und dem wirtschaftlichen Erfolg, den ich auch im Auge behalten will“, nennt der Bürgermeisterkandidat seine Vorhaben.

In seiner jahrelangen Tätigkeit beim Landratsamt habe er viel Erfahrung gesammelt und politischen Gremien beigewohnt, nun fühle er sich bereit für „den nächsten Schritt“, betont Meggle. Wichtig sei es für ihn, in einer zunehmend egoistisch geprägten Gesellschaft viel zusammenzuarbeiten, sagt er nach seiner Präsentation.

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