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Patenbitten

21.09.2019

Mit Geschick und einer Brotzeit zum Erfolg

Mussten in Wolferstadt eine ganze Weile auf dem Balken knien: (von links) Sportwart Stefan Fink, Schatzmeisterin Petra Demski, Zweiter Schützenmeister Alois Luderschmid, Schützenmeister Christian Haindl, Schirmherr Karl Hofmann und Schriftführerin Anna-Lena Lippert.
Bild: Markus Kleinle

Schützen in Wolferstadt unterstützen die Kameraden in Otting

Ohne Patenverein kann man kein großes Fest feiern. Das gilt auch für den Schützenverein St. Hubertus Otting, der vom 25. bis 28. Juni 2020 sein 100-jähriges Bestehen gebührend feiern will. Darum marschierte eine Abordnung des Vereins mit Unterstützung der Festdamen und Festburschen nach Wolferstadt, um den dortigen Schützenverein um die Übernahme der Patenschaft zu bitten.

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Nach einem großen Empfang mit der Musikkapelle Wolferstadt machten es Wolferstädter den Ottingern aber nicht leicht. Vorsitzender Michael Rebele ließ sich von den knienden Vorstandsmitgliedern allein nicht überzeugen. Auch die Festdamen und -burschen mussten ran und ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellen. Ihre Aufgabe war es, ein Fass Bier anzuzapfen und den Inhalt unter allen anwesenden Gästen schnellstmöglich zu verteilen. Die Ausdauer überzeugte die Wolferstädter dann schließlich. Da blieb nur noch eine Sache, die geprüft werden musste: die mitgebrachte Brotzeit und das frische Bier. Gerne nahmen die Mitglieder des möglichen Patenvereins beides entgegen und unterzogen es „einer strengen Qualitätskontrolle“. Als auch hier das Ergebnis positiv ausfiel, durften die Ottinger endlich vom Balken aufstehen, und es wurde auf das bevorstehende Fest und die Patenschaft angestoßen.

Christian Haindl bedankte sich für die Übernahme der Patenschaft und überreichte ein Erinnerungsgeschenk. Aus einem Stück Holz wurden zwei Tafeln gefertigt, die nun die Schützenheime in Wolferstadt und Otting schmücken. Bis in die Nacht wurde mit der Musikkapelle noch gefeiert. (dz)

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