Treffen

29.04.2011

Musik mit Herz

Gut gelaunt und folkloristisch war das Motto des Treffens.
Bild: Foto: sofr

Vier Gruppen spielten folkloristisch in Fünfstetten auf

Fünfstetten Ein abwechslungsreiche Programm, hoch motivierte Musiker, ein gut gefüllter Saal und am Ende begeisterte Zuhörer – mehr konnte sich der Organisator Dionys Wenninger beim 19. Musikantentreffen in Fünfstetten nicht wünschen.

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Vier Gruppen spielten in Fünfstetten auf: Die „Marbacher Dearndl’n“, das „Lentinger Duo“, das Doppelquartett „Unterer Lech“ und die „Kinis-Wies’n-Musi“, die wie gewohnt die Veranstaltung eröffnete.

Die „Marbacher Dearndl’n“ – das sind die beiden Schwestern Christine und Roswitha, deren Gesang von ihrem Onkel Schorsch auf der „Steirischen“ begleitet wurde, ihr Repertoire reicht von Instrumentalstücken, die von Roswitha mit zwei Holzlöffeln rhythmisch begleitet wurden, bis zu gekonnt vorgetragenen zweistimmigen Liedbeiträgen. Hier nahm sich Schorsch auf der „Steirischen“ gekonnt zurück, um die beiden Frauenstimmen nicht zu übertönen.

Musik mit Herz

Das „Lentinger Duo“, das, wie bereits der Name verrät, aus Lenting bei Ingolstadt kommt, gestaltete das Programm mit. Beide überzeugten durch ihr besonders hohes Niveau. Bei allen dargebotenen Stücken, die ohne Noten vorgetragen wurden, legte das Duo größten Wert auf die Einhaltung der Vortragszeichen von piano bis forte. Ihre Beiträge zeigten die große Bandbreite der Volksmusik auf: So wechselten sich lustige, beschwingte Stücke mit besinnlichen Vortragsweisen oder ein Stück aus der „Waldler-Messe“ ab.

Großen Applaus erhielt das „Doppel-Quartett Unterer Lech“ – das sind sieben Männer unter der Leitung von Marianne für ihre gekonnt dargebotenen Liedbeiträge wie „Hans bleib do, Du woast ja net, wias Wetter wird“, „Es hat ein Schab ein Töchterlein“ und einer gesungenen Litanei: „O heiliger Sankt Florian“. (sofr)

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