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Donauwörth

17.11.2019

Musiknacht: Mächtig Stimmung in den Kneipen

Die Gruppe Four on the Floor sprang im Doubles Starclub kurzfristig für die verhinderte Formation The Continentals ein. Das Publikum war auch mit Sänger und Bassist Daniel Frisch (Mitte) sowie seinen Mitstreitern höchst zufrieden.
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Die Gruppe Four on the Floor sprang im Doubles Starclub kurzfristig für die verhinderte Formation The Continentals ein. Das Publikum war auch mit Sänger und Bassist Daniel Frisch (Mitte) sowie seinen Mitstreitern höchst zufrieden.
Bild: Szilvia Izso

Plus Rund 1000 Menschen tummeln sich in elf Donauwörther Lokalen, um Live-Musik zu genießen. Die Gäste und der Organisator sind zufrieden.

Auf Donauwörths Straßen bietet sich am Samstagabend ein recht ungewöhnliches Bild. Bei kühlen Temperaturen tummeln sich zahlreiche Menschen in der Innenstadt und im Ried. Grund dafür ist die Donauwörther Musiknacht. Elf Bands, vorrangig Gitarrenduos und Coverrockbands, spielen live in elf Lokalitäten. Ein Grund für zahlreiche Nachtschwärmer und Musikfreunde, sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen.

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Beim Rathaus sind bereits rockige Töne zu vernehmen. Es sind gekonnte Gitarrenriffs, die unverkennbar eine Nummer der Band ZZ-Top prägen. Die Coverrockband Locked & Loaded sorgt im Zeughaus mit ihren Stücken für ordentlich Stimmung. Bei den frischen Außentemperaturen heizen fünf kultige Typen auf der Bühne kräftig ein, ruhig stehen kann im Publikum kaum einer.

Gitarren, Stimmen und Mundharmonika

Etwas ruhiger geht es im Ried zu. Im Römerkeller herrscht ein gemütliches Ambiente, fast ausschließlich Kerzen erleuchten die Kneipe. Bei einem Glas Wein oder einem Cocktail lauschen die Gäste dem Duo um Andrej Gireth und Felix Walcz. Die beiden Musiker aus dem Raum Nördlingen brauchen nicht mehr als ihre Gitarren, ihre Stimme und gelegentlich eine Mundharmonika. Songs zum Zurücklehnen stehen hier auf dem Programm. Das kommt beim Publikum hervorragend an, wie auch bei Andrea Forster: „Nach anfänglichen Parkplatzschwierigkeiten sind wir jetzt im Römerkeller gelandet. Und die zwei Männer spielen einfach fantastisch.“

Musiknacht: Mächtig Stimmung in den Kneipen

Im gegenüberliegenden Café la Kami ist es derweil schwer, überhaupt hinein zu kommen. Der Ansturm ist groß, einen großen Anteil daran haben zwei junge Musikerinnen. Marketa & Caro präsentieren mit ihren Gitarren vielfältige Eigenkompositionen und ausgewählte Coversongs. Auf engem Raum hat sich eine kleine Tanzfläche gebildet, auf der reger Betrieb herrscht. Nadine Wittmann, die mit ihren Freunden im „Kami“ zu Gast ist, lobt die Musiknacht: „Ich finde es super, dass in Donauwörth so etwas auf die Beine gestellt wird. Und gerade machen es die beiden Mädels im Kami einfach mega, da hört man gerne zu.“

Stefano Messina bringt Zuhörer zum Tanzen

Wie man seine Gäste unterhält, weiß auch Stefano Messina. Er ist mit seiner Gitarre und einem Kollegen am Schlagzeug in der Pilsbar Zum Johnny, die auch dieses Jahr wieder ein Publikumsmagnet zu sein scheint. Zumindest sind zahlreiche Besucher gezwungen, ihr Getränk im Stehen zu genießen, was aber niemanden stört. Während manche Gäste an den Tischen noch bei einer Brotzeit den Klängen des Künstlers zuhören, sorgen die Musiker und das restliche Publikum für eine tolle Atmosphäre. Mit frischen und lebhaften Coverinterpretationen, beispielsweise „Rolling in the Deep“ von Adele oder „Einmal um die Welt“ von Cro bringt Messina seine Zuhörer zum Tanzen.

Four on the Floor springen für Continentals ein

Einen kurzfristigen Bandwechsel gab es hingegen im Doubles Starclub. Dort hätten ursprünglich die Gruppe The Continentals auf der Bühne stehen sollen, diese mussten aber aus gesundheitlichen Gründen des Sängers absagen. So springt kurzfristig die Band Four On The Floor ein. Die covert Songs aus Rock und Pop und bewegt sich dabei zwischen den 80ern und den aktuellen Charts. Für ihren Auftritt gab es auch aus den Besuchern im Doubles viel Lob. Moritz Eberle aus Rain sagt: „Die Band ist wirklich gut hier, auch die Musiknacht ist eine sehr gute Sache. Mir war es bloß ab und zu etwas zu voll, aber sonst ist es super.“ Auch Jannik Müller gefällt es: „Ich war heute Abend auch schon in anderen Kneipen, aber im Doubles gefällt es mir am besten. Da passt für mich die Band und das Ambiente.“

Hubert Schneid lobt die positive Stimmung

Organisator Hubert Schneid zieht eine positive Bilanz. Die Musiknacht habe rund 1000 Besucher gelockt und es habe keinerlei Zwischenfälle gegeben: „Es gab nur positive Stimmung.“

Bei der Auflage 2020 könnte auch wieder das (neue) Jugendzentrum einbezogen werden – und zwar „mit einem Konzept, das zum Juze passt“, so Schneid. Dass erneut kein großer Saal – wie früher das Tanzhaus – zur Verfügung steht, tue dem Spektakel keinen Abbruch. Schließlich handle es sich um ein Kneipenfestival.

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