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02.02.2015

Narren hoffen mit dem Hafen auf mehr Nachtleben

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12 Bilder
Rund 5000 Besucher verfolgten gestern Nachmittag den Faschingsumzug durch Donauwörth, eine Parade der Karnevalsclubs in der Region. Fotos: Helmut Bissinger

Tausende bestaunen den Donauwörther Umzug

von Helmut Bissinger

Er hätte ruhig ein wenig länger sein dürfen, der gestrige Donauwörther Gaudiwurm. Denn die Stimmung war prächtig. Fast ganz unter sich waren die Narren aus Nordschwaben. Und weil man sich kennt, war es wie ein großes Familien treffen. Es mögen wohl die Schneefetzen an den Straßenrändern gewesen sein, die im Kontrast zu den Maschkerle den Umzug in diesem Jahr besonders bunt erschienen ließen.

Prinzenpaare, Faschingsgarden, Gugga-Musiker und Gaudikutschen beherrschten das Bild. Aus den Faschingshochburgen der Region waren sie nach Donauwörth gekommen, um dem Publikum eine interessante Parade zu bieten.

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Das Willkommen bot der Präsident der Initiative Fasching Donauwörth (IFD), Ulrich Reitschuster, vom Komiteewagen vor dem Tanzhaus. Dort stimmten in den Schlachtruf „Do nauf, do naa“ auch Ehrenpräsident Anton Scheller, Landrat Stefan Rößle, Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler und Oberbürgermeister Armin Neudert mit ein.

Hexen trieben mit den Zuschauern ihr Unwesen, aber auch andere alemannische Figuren. Lokale Themen, ein inzwischen weiter verbreiteter Trend, waren Mangelware. Zwei Babys im Kinderwagen verschliefen denn auch prompt das närrische Treiben.

Das was die Freiwillige Feuerwehr mit dem einzigen Themenwagen im Zug ansprach, hätte sie wohl auch (noch) nicht interessiert. Die Floriansjünger hatten ein stattliches Schiff gebaut und präsentierten die „Maria von Brabant“ also stolzes Kreuzfahrtschiff, das im neuen, „alten Hafen“ von Donauwörth anlegt. Aber: „Das Clubboot im Donauhafen steht, im Dorf ohne Nachtleben sich trotzdem nichts regt“, reimten die Feuerwehrler, „weil bei uns ab halb Elf alles tot“.

Rund 5000 Zuschauer applaudieren fleißig

Es mögen vielleicht 5000 Besucher gewesen sein, die am Straßenrand fleißig applaudierten. Nach nicht einmal einer Stunde war der Zug an ihnen in der Pfleg-, Reichs- und Spitalstraße vorbeigezogen. Der Gaudiwurm endete schließlich am „Narrendorf“ im Ried, das bereits am Vormittag seine Pforten geöffnet hatte. Die veranstaltende IFD war zuvor im Volkshochschulhaus vom Oberbürgermeister empfangen worden.

Bei uns im Internet

Noch mehr Fotos vom Umzug in Donauwörth finden Sie unter

donauwoerther-zeitung.de/bilder

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