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26.07.2019

Netzwerke bis nach München

Metropolregion in Harburg zu Gast

Der Verein Europäische Metropolregion München veranstaltet einmal jährlich im Sommer, immer an einem anderen Ort in der Region, die Metropolkonferenz. Dabei steht ein, für die gesamte Region zukunftsrelevantes Thema im Fokus. In diesem Jahr widmeten sich die Teilnehmer auf der Harburg dem Schwerpunkt „Fachkräfte als Faktor für den Erfolg von Unternehmen und Regionen“.

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Landrat Stefan Rößle freute sich in seiner Begrüßung über die Rolle des Landkreises Donau-Ries als Gastgeber und Mitveranstalter der Metropolkonferenz 2019. Er betonte die Bedeutung überregionaler Netzwerke auch beim Thema Fachkräftesicherung und -gewinnung, da deren Herausforderungen längst nicht mehr lokal begrenzt seien. So biete „die Mitgliedschaft in der Metropolregion München auch für eher ländlich geprägte Regionen wie Donau-Ries die Möglichkeit, qualifizierte Arbeitskräfte auf die attraktiven Arbeitsbedingungen vor Ort aufmerksam zu machen und gleichzeitig auch junge einheimische Menschen in der Region zu halten.“ Die große Bekanntheit der Metropolregion sowie die Vernetzung innerhalb seien hilfreich, um voneinander zu lernen und Vorgehensweisen auszutauschen.

Hubert Bratl, ehemaliger Geschäftsführer der Agentur Invent stellte die Bedeutsamkeit von Regionalmarken dar: „Gut entwickelte und geführte Regionalmarken bringen für die Fachkräfteinitiativen der Städte und Regionen jene Anziehungs- und Bindekraft, die für das Kommen und Bleiben von Fachkräften und jungen Talenten unverzichtbar erscheint.“ Beispielhaft hierfür stellten anschließend Veit Meggle und Dr. Celine Schulz von der Kreisentwicklung des Landkreises Donau-Ries ihre Erfahrungen mit der Entwicklung der Regionenmarke Donauries vor.

Einen erfrischend innovativen Ansatz präsentierte Carolin Goßen, die als Inhaberin der Agentur CG „Talent Mensch“ den Anwesenden die Chancen aufzeigte, wie individuelle Stärken von Mitarbeitern zu nutzen seien: „Wenn ein Mensch begeistert ist von dem, was er tut, dann ist Erfolg die einzig logische Konsequenz. Demnach geht es darum, die Menschen in Unternehmen so zu platzieren, dass sie ihren Stärken und Talenten entsprechend arbeiten können. Dies sorgt für eine hohe Motivation, bessere Ergebnisse und weniger Krankheit. Stärken stärken, Schwächen managen lautet die Zauberformel für zufriedene Menschen und Mitarbeiter.“ (pm)

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