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27.05.2017

Neue Doppelspitze bei den Grünen

Der neue Kreisvorstand der Grünen: (von links) Thomas Krepkowski, Joachim Feldengut, Andrea Eireiner, Eva Lettenbauer, Elmar Benedikter, Albert Riedelsheimer (ausgeschieden), Kurt Jenning, Ursula Kneißl-Eder und Rudi Koukol.
Bild: Waimann

Albert Riedelsheimer stellte sich nach acht Jahren als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl. Ursula Kneißl-Eder hat nun eine junge Daitingerin an ihrer Seite

Die Donau-Rieser Grünen haben ihre Kreisvorsitzende Ursula Kneißl-Eder im Amt bestätigt. Ihr steht künftig als neue Co-Vorsitzende Eva Lettenbauer zur Seite.

Sie sagte bei der Kreisversammlung: „In Zeiten von Verunsicherung und vermeintlich einfachen Wahrheiten ist es besonders wichtig, miteinander zu diskutieren und Ideen und Überzeugungen verständlich rüberzubringen. Wir werden mit gut durchdachten, grünen Vorschlägen vom öffentlichen Nahverkehr vor Ort bis zum ganzheitlichen Rentenkonzept punkten.“

Zunächst blickten die Grünen auf zwei erfolgreiche Jahre zurück, so eine Pressemitteilung der Partei. Höhepunkte seien der Besuch von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und Veranstaltungen mit der Grünen-Landtagsabgeordneten Katharina Schulze zum Thema „Klare Kante gegen Rechts“ sowie mit Ludwig Hartmann, Grüner Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, gewesen. Die agrarpolitische Buchlesung von Anton Hofreiter, Grüner-Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag, und eine Lesung von Zekarias Kebraeb über seine Flucht aus Eritrea zogen viele Zuhörer in den Bann. Kneißl-Eder sagte: „Zentrales Thema der Grünen vor Ort ist der Ausstieg aus der Atomkraft und der unermüdliche Einsatz für erneuerbare Energien sowie der Einsatz für einen verbindlichen und gerechten Klimavertrag.“ Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Grünen Partei und der Grün-Sozialen Kreistagsfraktion hob sie anerkennend hervor. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Grünen mit den jeweiligen Kandidierenden durch die anstehenden Wahlkämpfe zu begleiten und zusammen für die grünen Werte und Ziele einzutreten.

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Lettenbauer ist es wichtig, mehr Menschen für politisches Engagement zu begeistern und junge Mitstreiter zu finden. Den beiden Kreisvorsitzenden liegt es laut Pressemitteilung sehr am Herzen, mehr Frauen für die Politik und vor allem für die Kommunalpolitik zu begeistern. Der Internationale Frauentag, der Tag für Entgeltgleichheit und der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen sollen nach ihrem Wunsch noch mehr in den Mittelpunkt rücken.

Elmar Benedikter aus Nördlingen und Kurt Jenning aus Tapfheim wurden als Kassier und Schriftführer bestätigt. Beisitzer sind Andrea Eireiner und Rudi Koukol aus Nördlingen, Joachim Feldengut aus Kaisheim und Thomas Krepkowski aus Donauwörth. Albert Riedelsheimer stellte sich nicht mehr zu Wahl, ihm wurde für acht Jahre aktive und erfolgreiche Arbeit im Kreisvorstand gedankt. Die Anwesenden waren sich einig, in den kommenden Monaten gemeinsam mit Bundestagskandidat Riedelsheimer einen engagierten Wahlkampf zu machen. Er sagte: „Wir werden deutlich machen, wofür wir stehen. Wir sind die Partei, die Energiewende und Klimaschutz kann. Wir haben die besseren Konzepte in Sachen Umweltschutz, weniger Flächenfraß und mehr Integration.“ Riedelsheimer kündigte an, im Wahlkampf mit möglichst vielen Menschen im Landkreis ins Gespräch kommen zu wollen. (pm)

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