1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Neue bayerische Welle schwappt durch Donauwörth

Donauwörth

25.03.2019

Neue bayerische Welle schwappt durch Donauwörth

Lenze und de Buam, das ist Lorenz Schmid (Mitte) und vier junge Burschen, die in ihrem Heimatsound verschiedene Musikrichtungen vereinen. Ein Rezept, das beim Konzert in „Doubles Starclub“ in Donauwörth den Geschmack des Publikums traf.

Lenze und de Buam spielen im Rahmen des Donauwörther Kulturfrühlings im Doubles: Wie sie ihren speziellen Heimatsound gefunden haben.

Heimatsound nennt man das neuerdings, was so manche oberbayerische Musikgruppe auszeichnet. E-Gitarre, Bass, Tuba, Klavier, Schlagzeug, Posaune, Trompete und Akkordeon gehören zur Ausstattung. Die Texte sind bayrisch, die Melodien international. So ist es auch bei Lenze und de Buam, fünf Burschen aus dem Süden Bayerns, die sich, wie sie sagen, „einfach gfundn ham“.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Schon als kleiner Junge bastelte Lenze Schmid seine eigenen Instrumente und kreierte Songs im eigenen Studio. Unverhofft wurde er Mitglied der bayerischen Gypsy-Band Django 3000 und steuerte unter anderem auch den Text zum Ohrwurm-Hit „Heidi“ bei. Doch dann stieg Lenze aus der Band aus und gründete mit seinen Oberaudorfer Spezl’n „Lenze und de Buam“.

„Vui Gfui“ in den Liedern

Das ist mittlerweile acht Jahre her. Seitdem ist der Songtüftler mit seiner Band unterwegs und beweist „vui Gfui“ in seinen Liedern, schafft es sogar, dass die Konzertbesucher beim Donauwörther Kulturfrühling in „Doubles Starclub“ stellenweise das Gefühl haben, das Ausnahmetalent spiele für sich selbst.

Neue bayerische Welle schwappt durch Donauwörth

Schmissig und hintersinnig wird der Mundart-Pop von Lenze und de Buam mitunter genannt. Da wird mal wild ums Schaf getanzt, zu Reggae entspannt, zu Songs wie Wacken gerockt und bei stilleren Liedern auch mal geschmust. In „Doubles Starclub“ spielen sie alles, wie bei unzähligen Konzerten im Circus Krone oder beim Chiemsee Summer Festival. „50 Gramm“ Musik ist der Titel des aktuellen Albums.

Ein bunter Mix

Daraus präsentierten sie beim Donauwörther Konzert einen authentischen und extrem hitverdächtigen Mix aus Pop („Slowdancingfoxschuablattla“, „Ois Verlorn“), Rock („Einsatz“), Folk/Country („Cowboy geh Heim“, „Rezept“), der sich durch treffsichere Melodien, witzige Refrains und intelligente Texte auszeichnet.

Der Mundart-geerdete Liederreigen traf den Geschmack des Publikums, zumal Spielfreude und Leidenschaft schnell überspringen. Lorenz Schmid, der Lenze, ist dafür ein Garant. Locker und cool animiert er sein Publikum zum Mitmachen. Und wenn das dann sofort klappt ruft er ihm begeistert zu: „Beautiful!“. Das Quintett hat sich nach oben gekämpft: Die Jungs spielten bei der legendären „Bierzelttour 2015“ von „LaBrassBanda“ bei über 15 Konzerten in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich als Vorband. Da haben sie sich das Rüstzeug für jene Bühnenpräsenz geholt, mit der sie jeden „kriegen“. Auch in Donauwörth war dies nicht anders.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren