Newsticker

Angela Merkel verteidigt Beschlüsse für Kontaktbeschränkungen als unausweichlich
  1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Neuer JVA-Direktor kommt aus der Nachbarschaft

Kaisheim/Niederschönenfeld

24.10.2017

Neuer JVA-Direktor kommt aus der Nachbarschaft

Von Niederschönenfeld nach Kaisheim wechselt Peter Landauer in einigen Wochen. Der Leitende Regierungsdirektor, der bislang die Justizvollzugsanstalt (JVA) im Lechgebiet führt, wird neuer Direktor im Kaisheimer Gefängnis.
2 Bilder
Von Niederschönenfeld nach Kaisheim wechselt Peter Landauer in einigen Wochen. Der Leitende Regierungsdirektor, der bislang die Justizvollzugsanstalt (JVA) im Lechgebiet führt, wird neuer Direktor im Kaisheimer Gefängnis.
Bild: Wolfgang Widemann

Friedhelm Kirchhoff, Leiter der Justizvollzugsanstalt Kaisheim, geht in den Ruhestand. Der Nachfolger steht fest.

An der Spitze der beiden Justizvollzugsanstalten (JVA) im Donau-Ries-Kreis stehen Wechsel an. Friedhelm Kirchhoff geht nach über 22 Jahren als Direktor des Gefängnisses in Kaisheim – damit verbunden ist auch die Leitung der (kleineren) Anstalten in Neuburg, Ingolstadt und Eichstätt – in den Ruhestand. Sein Nachfolger kommt aus der direkten Nachbarschaft: Es ist Peter Landauer, der momentane Chef der JVA Niederschönenfeld.

Friedhelm Kirchhoff, 65, beendet seinen Dienst Ende des Monats. Der Leitende Regierungsdirektor ist in Kaisheim (noch) für 273 feste Mitarbeiter und über 600 Häftlinge verantwortlich. Zudem ist er zuständig für die JVA Neuburg (22 Bedienstete, 73 Haftplätze), die JVA Ingolstadt (elf Bedienstete, 44 Haftplätze) und die JVA Eichstätt, die in den vergangenen beiden Jahren zu einer Abschiebungshaftanstalt mit 46 Bediensteten und 96 Haftplätzen umgebaut wurde. Peter Landauer leitet seit März 2004 das Gefängnis in Niederschönenfeld. Dort sind aktuell rund 260 Häftlinge – alles junge Männer – untergebracht, um die sich 150 Mitarbeiter kümmern. Den Posten in Kaisheim übernimmt der 59-Jährige zum 1. Dezember.

Er freue sich über das Vertrauen, das ihm der bayerische Justizminister entgegenbringe, so Landauer gegenüber unserer Zeitung. Nach über 13 Jahren in Niederschönenfeld erwartet ihn in Kaisheim „etwas ganz anderes“. Als Direktor werde man dort mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die JVA Kaisheim sei um einiges größer, und die Gefangenen säßen dort zum wiederholten Male oder wegen schwerer Delikte ein. Hinzu kämen besondere Zuständigkeiten, beispielsweise für die Abschiebehäftlinge in Eichstätt. „Ich gehe die neue Aufgabe mit gehörigem Respekt an“, bekennt Peter Landauer. Friedhelm Kirchhoff hinterlasse in Kaisheim „große Fußstapfen“.

Wer als Direktor in Niederschönenfeld nachfolgt, sei offiziell noch nicht bestätigt. Eine Entscheidung sei möglicherweise in den kommenden Tagen zu erwarten.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren