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Mertingen

15.02.2018

Neues Domizil für die Volkshochschule 

Die neuen Räume der Volkshochschule in Mertingen begutachteten (von links) Außenstellenleiterin Hilde Bauer, Bürgermeister Albert Lohner und Vhs-Vorsitzender Paul Soldner.
Bild: Bissinger

In einem eigenen Gebäude gibt es mehr Entfaltungsmöglichkeiten in Mertingen. Bisher wurden für die Kurse immer eigens Veranstaltungsräume gesucht.

Es war ein Termin der strahlenden Gesichter – das Treffen von Bürgermeister Albert Lohner mit Repräsentanten der Volkskochschule. Denn in dem Haus Bäumenheimer Straße 5 wurde ein neues Kapitel in der Geschichte der noch jungen, aber erfolgreichen Vhs-Außenstelle Mertingen angefangen: die Erwachsenenbildungseinrichtung wird dort ihr neues Domizil haben. Außenstellenleiterin Hildegard Bauer: „Wir werden uns das Gebäude zwar partnerschaftlich mit anderen Organisationen teilen, aber primär wird es von uns genutzt.“

Paul Soldner, der Vorsitzende der Volkshochschule, dankte Lohner und dem Gemeinderat für diese Entscheidung herzlich: „Das ist sicherlich etwas, das man wahrlich nicht als ‚alltäglich‘ werten kann.“ Soldner wie auch Vhs-Geschäftsführerin Gudrun Reißer würdigten unisono die positive Haltung von Bürgermeister Lohner. Diese habe ja letztlich dazu geführt, dass vor genau fünf Jahren, im Februar 2013, Mertingen als siebte Außenstelle der Volkshochschule Donauwörth gegründet worden sei. Man könne also fast von einem „Jubiläumsgeschenk“ reden. Die Räume sollen noch im Laufe des Frühjahrs genutzt werden.

Zunächst für junge Asylbewerber

Das Gebäude hatte die Gemeinde zunächst als Quartier für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge und Asylbewerber gebaut und genutzt. Als es nun frei wurde, war die Frage, was tun damit, schnell geklärt. Albert Lohner: „Als Bürgermeister gehört es zu den Aufgaben, Visionen zu haben.“ Außerdem habe er ständigen Kontakt mit Hilde Bauer gestanden, die immer wieder geeignete Räume für Vhs-Angebote gesucht habe. Alle Veranstaltungen mussten nämlich bis dato an diversen Orten realisiert werden. „Selbst im Rathaus wurde Platz geschafft, um Sprachkurse zu ermöglichen.“

Gleichzeitig hat die Kommune selbst Bedarf an Räumlichkeiten. Lohner erläutert: „Unser Kindergarten hat nicht mehr genügend Kapazitäten, sodass wir schon zwei Gruppen ins ‚Haus der Vereine‘ auslagern mussten.“ Gleiches gelte für die Schule. „Wir entlasten durch diesen Schritt auch unsere anderen gemeindlichen Häuser und können den steigenden Bedarf gerecht werden.“ Der Schritt sei auch ein Zeichen der Wertschätzung. „Die Volkshochschule Donauwörth macht einen guten Job. Und das unterstützen wir gerne“, sagte der Bürgermeister.

Bauer wie Lohner lobten in diesem Zusammenhang das gute Miteinander der heimischen Vereine, weshalb immer wieder vernünftige und zukunftsfähige Lösungen gefunden werden. So können künftig auch Karate-Verein und die Rückenschule der Landwirte das Haus Bäumenheimer Straße 5 mitnutzen. Die Bedeutung des neuen Domizils für die Volkshochschule fasst Hilde Bauer so zusammen: „Mehr Räume, mehr Platz, mehr zeitliche Entkrampfung.“ Der große Raum im ersten Stockwerk könne sowohl für Vorträge wie für Gymnastik/Fitness genutzt werden; „selbst Kochkurse können wir nun anbieten – und vieles andere mehr“.

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