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Nico Ach: Ein ernst zu nehmender Landrats-Kandidat

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Kommentar Von Bernd Schied
02.07.2019

So langsam wagen sich die Bewerber der Parteien für die Landratswahlen im Landkreis Donau-Ries aus der Deckung. Mit Nico Ach präsentiert sich für die Kreis-Grünen ein ernst zu nehmender Kandidat, der bereits seit einigen Jahren als Vorsitzender der Grün-Sozialen Kreistagsfraktion eine recht passable Figur abgibt, weitestgehend frei von ideologischen Ansichten und pragmatisch, wenn es darum geht, den Landkreis weiter nach vorne zu bringen.

Damit gibt es einen ersten Herausforderer, der versuchen wird, dem recht souverän agierenden und sich mit der Besetzung einiger „grüner Themen“ gerade neu erfindenden Landkreischef auf Augenhöhe zu begegnen.

Den größten Nachholbedarf dürfte der Donauwörther Nico Ach bei seiner Bekanntheit haben. Da ist ihm Amtsinhaber Stefan Rößle von der CSU um Längen voraus. Bekanntlich ist der Bekanntheitsgrad aber ein wichtiges, ja bisweilen entscheidendes Kriterium gerade bei Kommunalwahlen, um bei der Bevölkerung zu punkten und am Ende auch das Rennen um den Posten zu gewinnen.

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Da wird es für Ach und möglichen weiteren Bewerbern aus anderen Parteien oder Gruppierungen nicht genügen, mittels Twitter, Facebook oder Internet vom heimischen Schreibtisch aus einen Wahlkampf zu führen.

Präsenz vor Ort, möglichst in allen Teilen des Landkreises wird gefragt sein, um die eigenen Inhalte im persönlichen Dialog den Bürgern zu vermitteln. Bei zurückliegenden Wahlauseinandersetzungen hat sich gezeigt, dass in dieser Hinsicht bei den Vertretern der Grünen, aber auch den Sozialdemokraten, noch reichlich Luft nach oben ist.

Nico Ach wird versuchen, die momentane Erfolgswelle der Grünen zu nutzen und inhaltlich mit den Themen Klimaschutz, Digitalisierung, Mobilität inklusive neuer Ideen für den öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Regionen wie dem Donau-Ries-Kreis vor allem bei den jungen Menschen Stimmen zu gewinnen.

Der Wahlkampf um den Landratssessel könnte jedenfalls recht interessant werden.

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