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15.11.2018

Niederbayer finanziert Schule in Afrika

Landrat Stefan Rößle (links) bedankte sich bei Franz Xaver Wieninger für dessen Spende.
Bild: Kapfer

Angetan von Initiative im Donau-Ries-Kreis

Franz Xaver Wieninger aus Pfarrkirchen ( Niederbayern) war gerade in seinem Auto unterwegs, als er im Radio zum ersten Mal von den Schulbauprojekten für Afrika hörte, die im Landkreis Donau-Ries vorangetrieben werden. Die Initiative von Landrat Stefan Rößle fand Wieninger aber so gut, dass auch er einen Teil dazu beitragen wollte: Er übernahm die Finanzierung einer Schule. Eine solche kostet in aller Regel einen mittleren fünfstelligen Betrag.

„Ich wollte die Idee aus dem Landkreis Donau-Ries aufgreifen und hatte gehofft, eine ähnliche Initiative auch in meiner Heimatregion zu finden“, wird Wieninger in einer Pressemitteilung des Landratsamts zitiert. Weil es solche Projekte dort aber bislang nicht gibt, nahm er direkt Kontakt mit Rößle auf. Im gemeinsamen Gespräch wurde dann kurzerhand der Bau einer Vorschule in Kenia, genauer gesagt in Mbale, beschlossen.

Die Spendensumme ist bereits überwiesen und der Rohbau der Schule ist sogar bereits errichtet. Stefan Rößle zeigt sich vom Engagement des Pfarrkircheners angetan: „Ich habe mich sehr gefreut, dass auch engagierte Bürger außerhalb der Region auf unsere Schulbauprojekte aufmerksam werden.“

Dem Beispiel von Franz Xaver Wieninger sollen nun bekanntlich noch zahlreiche weitere folgen. In der vorigen Woche wurde in Berlin das Projekt „1000 Schulen für unsere Welt“ unter der Schirmherrschaft von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller gestartet. Dieses hat zum Ziel, nach dem Vorbild der Donau-Rieser Schulbauprojekte aus ganz Deutschland insgesamt 1000 spendenfinanzierte Schulen zu errichten. (dz)

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