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Niederschönenfeld-Feldheim/Donauwörth
20.09.2016

Wie stark ist der Lechkanal mit Schadstoffen belastet?

An dieser Stelle läuft das Kühlwasser aus den Lech-Stahlwerken wieder in den Lechkanal. Messungen finden zwar statt, aber nicht im Kanal, sondern am Ablauf des Klärbeckens.

Das Kühlwasser der Lech-Stahlwerke kommt aus dem Lechkanal - und landet dort auch wieder. Messung bei Feldheim zeigt eine hohe Belastung mit Schwermetallen.

Die Lech-Stahlwerke aus dem Meitinger Ortsteil Herbertshofen dürfen seit Langem Wasser aus dem Lechkanal zur Kühlung ihrer Anlagen nutzen. Den Bürgerinitiativen und den örtlichen Fischern war das schon immer ein Dorn im Auge. Denn das Wasser wird anschließend wieder in den Lechkanal eingeleitet. Es handle sich um zigtausende Liter totes, ungeklärtes und viel zu warmes Wasser, so etwa Horst Kammer vom Fischereiverein Meitingen. In den Absetzbecken des Stahlwerks könnten sich höchstens grobe Stoffe niederschlagen, „nicht aber die Gifte“, betont Kammer und beklagt, dass sich seit Jahren an dieser Situation nichts geändert habe. Bestimmte Stoffe wie Aluminium würden nicht einmal überprüft.

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