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Huisheim

30.01.2019

Noch mehr Baustellen in Huisheim und Gosheim

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2 Bilder
Viele Risse im Asphalt: Der südliche Ast der Bergstraße in Gosheim soll neu ausgebaut werden.
Bild: Müller

In der Gemeinde rücken die Bagger bald in weiteren Straßen an. Was alles verwirklicht werden soll.

Baustellen sind die Huisheimer und Gosheimer bereits gewohnt. 2016 und 2017 ging in der Ortsdurchfahrt von Gosheim nichts mehr. Die Straße erhielt ein völlig neues Gesicht und war deshalb 18 Monate lang gesperrt – was auch viele Verkehrsteilnehmer, die auf der Staatsstraße zwischen Harburg und Wemding unterwegs sind, zu Umwegen zwang. Seit März 2018 das gleiche Spiel in Huisheim: Dort wird ebenfalls die Durchgangsstraße erneuert, seit Juli auch der Abschnitt zwischen Huisheim und Gosheim. Während diese Maßnahmen noch laufen, stehen weitere umfangreiche Bauarbeiten in den beiden Orten unmittelbar bevor: In insgesamt sechs Straßen werden Kanalrohre und Trinkwasserleitungen neu verlegt.

An der Ortsdurchfahrt wird parallel weitergebaut

Der Huisheimer Gemeinderat hat nun den Auftrag für das Projekt vergeben. 1,25 Millionen Euro kostet es, die genannten Arbeiten in der Pfarrer-Wiedemann-Straße, in der Mündlinger Straße und Am Lettenbuck in Huisheim sowie im Gartenweg, am südlichen Ast der Bergstraße sowie in Teilstücken der Schlossgartenstraße und Am Kalvarienberg in Gosheim auszuführen. Nach Auskunft von Bürgermeister Harald Müller rückt die Firma Heuchel an, sobald es die Witterung zulässt. Parallel dazu werde an der Ortsdurchfahrt weitergebaut.

„Es ist eine Mammutaufgabe“, sagt der Bürgermeister. Kürzlich seien die Bewohner bei einer Veranstaltung über die anstehenden Maßnahmen informiert worden. Neben Kanal und Wasser sollen in den kommenden Monaten auch eine Gasleitung und Stromkabel im Untergrund verlegt werden. Er hoffe, dass die Anlieger da mitmachen, so Müller. Damit meint er, dass die Bürger bereit sind, die Ständer für die Stromleitungen auf den Dächern ihrer Häuser abnehmen zu lassen.

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2020 soll der Straßenbau folgen

Während der Bauarbeiten soll Müller zufolge gewährleistet sein, dass die Bewohner – wenn irgendwie möglich – zu ihren Anwesen gelangen können. Auch wenn das Vorhaben ein Kraftakt für die Kommune und ihre Bürger sei, gebe es eigentlich keine Alternative. Die Straßen befänden sich in einem schlechten Zustand – und die Gemeinde erwartet einen hohen staatlichen Zuschuss: fast 850000 Euro. „Das Geld darf man nicht herschenken“, so der Bürgermeister.

Mit den neuen Kanalrohren und Leitungen ist es freilich nicht getan. Auch die Straßen selbst, also Fahrbahnen und Gehwege, müssen neu ausgebaut werden. Das soll laut Müller 2020 geschehen. Der merkt dazu an: „Wir haben nochmal zwei harte Jahre vor uns.“

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