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Kommunalwahl 2020

16.03.2020

Oettingen: Heydecker drängt Wagner aus dem Amt

Petra Wagner gratuliert dem SPD-Kandidaten. Er hat mit 57,7 Prozent der Stimmen die Wahl in Oettingen gewonnen.
Bild: Verena Mörzl

Der Herausforderer von der SPD gewinnt mit 429 Stimmen Vorsprung. Im Ries erhält ein Kandidat sogar fast 97 Prozent.

Die Stimmen waren am Sonntag noch nicht ganz ausgezählt, da ging Petra Wagner auf ihren Herausforderer Thomas Heydecker zu, streckte ihm die Hand entgegen und gratulierte ihm zum für viele überraschenden Wahlsieg. Mit 57,7 Prozent der gültigen Stimmen sicherte sich damit wieder ein SPD-Kandidat den Wahlsieg. Thomas Heydecker wurde mit 1612 Stimmen Bürgermeister von Oettingen. Petra Wagner (CSU/FWG) hatte 42,3 Prozent der Wähler für sich gewinnen können – 429 Stimmen weniger als der 33-jährige Sozialdemokrat.

Die Wahlbeteiligung in Oettingen liegt 2020 bei 68,4 Prozent und damit minimal unter dem Wert von 2014. Wie Wahlleiter Günther Schwab auf Nachfrage mitteilt, waren es damals 68,5 Prozent.

Reimlingen: Amtsinhaber Jürgen Leberle (CSU) war der ein einzige Bewerber um den Bürgermeisterposten. Er erhielt 93 Prozent der Stimmen.

Oettingen: Heydecker drängt Wagner aus dem Amt

Wallerstein: Seine vierte Periode als Bürgermeister kann Joseph Mayer antreten. Er hatte keinen Gegenkandidaten, 90,7 Prozent der Wähler machten hinter seinem Namen ihr Kreuzchen.

Möttingen: Gesucht wurde der Nachfolger von Erwin Seiler. Einziger Bewerber hierfür war Timo Böllmann, der mit 87,2 Prozent zum neuen Bürgermeister gewählt wurde.

Megesheim: Mit 89,6 Prozent wurde Karl Kolb, der keinen Herausforderer hatte, wiedergewählt.

Auhausen: Ebenfalls ohne Gegenkandidat war der amtierende Rathauschef Martin Weiß, der 91,1 Prozent der Stimmen erhielt.

Ehingen: Bürgermeister Erhard Michel trat nicht mehr an. Sein Nachfolger wird Thomas Meyer, der sich mit 59,9 Prozent gegen Wolfang Sperl durchsetzen konnte.

Fremdingen: Amtsinhaber Frank Merkt konnte sich seiner Sache sicher sein, gab es doch keine Konkurrenz. Merkt bekam 94,5 Prozent.

Marktoffingen: Auch hier ging nur der amtierende Rathauschef Helmut Bauer ins Rennen, ihn wählten 92,3 Prozent der Bürger.

Maihingen: Franz Stimpfle, der bisher schon Bürgermeister war, hatte keinen Widersacher und kam auf 88,9 Prozent.

Munningen: Gleiches gilt für Dietmar Höhenberger in Munningen, der mit 91,8 Prozent wiedergewählt wurde.

Wechingen: Klaus Schmidt war der einzige Bewerber, der Bürgermeister bekam 92,3 Prozent der Stimmen.

Alerheim: Kein Gegenkandidat und satte 95,3 Prozent: Christoph Schmidt wurde erneut zum Gemeindeoberhaupt bestimmt.

Ederheim: Caroline Zehnpfenning trat nicht mehr an. In Ederheim gibt es aber weiter eine Frau an der Spitze, zur Nachfolgerin wurde Petra Eisele gewählt (76,9 Prozent). Es gab keine weiteren Bewerber.

Forheim: In Forheim war ein Wechsel, nachdem Werner Thum keine sechste Amtszeit mehr anstrebte. Sein Nachfolger wird Andrea Bruckmeier, der sich mit 81,9 Prozent mehr als deutlich gegen Wilfried Graf durchsetzte.

Hohenaltheim: Einzige Kandidatin für die Nachfolge von Wulf-Dietrich Kavasch war Maria Göttler, die 48,9 Prozent der Stimmen erhielt.

Amerdingen: Xaver Berchtenbreiter (54,8 Prozent) setzte sich gegen Alexandra Eibl durch. Er beerbt damit im Rathaus Hermann Schmidt.

Mönchsdeggingen: Karin Bergdolgt war die einzige Bewerberin für die Nachfolge von Karl Wiedenmann. Sie bekam 93,7 Prozent.

Deiningen: Mit rekordverdächtigen 96,9 Prozent wurde Wilhelm Reklau erneut zum Bürgermeister gewählt. Gegenkandidaten gab es nicht.

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