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Rain

28.02.2018

„Offenes und konstruktives Gespräch“

Die Überlegungen drehen sich nach wie vor um die Stelle im Ziegelmoos, an der der Rainer Stadtrat einen Kreisverkehr beschlossen hat. Vertreter der Stadt und der Bürgerinitiative sind sich jetzt allerdings einen Schritt nähergekommen.
Bild: Foto: Barbara Würmseher

 Bürgermeister Gerhard Martin, Rainer Stadtratsfraktionen und Sprecher der Bürgerinitiative haben sich zum Thema Ziegelmoos-Kreisverkehr zusammengesetzt. Was dabei herausgekommen ist

Das Kooperationsgespräch zwischen Bürgermeister Gerhard Martin, den Vorsitzenden der Rainer Stadtratsfraktionen und den Sprechern der Bürgerinitiative „Stoppt den Ziegelmoos-Kreisverkehr“ (wir berichteten) ist am Montagabend wunschgemäß in einer „sehr offenen und konstruktiven Atmosphäre“ unter den Beteiligten verlaufen. Das erklärte Gerhard Martin gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Es gebe gemeinsame Vorstellungen, wie Alternativen zum geplanten Kreisverkehr aussehen könnten, so der Bürgermeister. Eine gemeinsame Presseerklärung wird derzeit vorbereitet, lag aber gestern bis Redaktionsschluss noch nicht vor.

Auch Michael Ensinger, einer der Sprecher der Bürgerinitiative, bestätigt den „sehr harmonischen Verlauf des Gesprächs am Montag“. Ohne der angekündigten Presseerklärung vorgreifen zu wollen, schilderte er gegenüber unserer Zeitung, welche Schritte die BI jetzt kurzfristig für sinnvoll erachtet. „Wir würden uns wünschen, mit kleinen Maßnahmen an der Einmündung Ziegelmoosstraße/Lerchenweg zu beginnen, denn schließlich wird ja das Argument der Verkehrssicherheit immer wieder in der Diskussion genannt. Wenn hier also Handlungsbedarf besteht, wäre es aus unserer Sicht wünschenswert, das sofort in die Hand zu nehmen und zunächst einmal ein Stoppschild aufzustellen und eine durchgezogene Haltelinie anzubringen.“

Des Weiteren wünscht sich die BI die Gründung eines Arbeitskreises, dem neben Stadtratsmitgliedern des Verkehrsausschusses auch ein Verkehrsexperte und Mitglieder der BI angehören, um gemeinsam fundierte Lösungen „in alle Richtungen“ auszuarbeiten – als Alternative zum Kreisverkehr.

Parallel zu den Kooperationsbemühungen zwischen Stadt und Bürgerinitiative läuft derzeit die Überprüfung der Unterschriftenlisten des Bürgerbegehrens. Für den Dienstag, 13. März, ist eine öffentliche Sondersitzung des Stadtrats geplant, in der es dann um einen einzigen Punkt gehen wird: um die Zulassung des Bürgerbegehrens zum Bürgerentscheid. Wegen des zu erwartenden großen Interesses der Bevölkerung findet diese Sitzung nicht wie üblich im Rathaus, sondern im Stadtsaal im Bayertor statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Möglicherweise kommt es ja gar nicht mehr zur finalen Abstimmung der Bevölkerung über den Kreisverkehr, sollte der Stadtrat nach diesem Kooperationsgespräch dem Begehren nachgeben.

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Die Diskussion ist geschlossen.

28.02.2018

Der Bürgerentscheid sollte auf jeden fall gemacht werden.

Wenn der Stadtrat jetzt einen "gnädigen Kompromiss" eingeht um einer Abstimmung und somit einer Niederlage zu entgehen ist das nur Feige.

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