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Waldbesitzervereinigung

28.03.2011

Ortsgruppe Fünfstetten feiert Jubiläum

Freuen sich über das Jubiläum des Ortsvereins Fünfstetten: Geschäftsführer Stefan Wurst, Josef Dollinger, Alois Dollinger, Rudolf Schröttle, Michael Schimpp und Vorsitzender Manfred Lindig.
Bild: Foto: privat

Gründung vor 40 Jahren

Fünfstetten Die Ortsgruppe Fünfstetten der WBV Nordschwaben hatte zu ihrer Jahreshauptversammlung ins Gasthaus Reichherzer eingeladen. Vorsitzender Manfred Lindig zog einen kurzen Rückblick über das vergangene Vereinsjahr. Nach dem Kassenbericht und der Kassenprüfung gab Geschäftsführer Stefan Wurst einen Überblick über den Holzmarkt. Holz ist auch weiterhin gesucht. So bleibt der Preis für Fichten-Papierholz das ganze Jahr über bei 36 Euro pro Ster. Aber auch Fichten-Stammholz kann weiterhin zu guten Preisen abgesetzt werden.

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Ein weiterer Referatspunkt von Stefan Wurst war ein Überblick über die Aufgaben und Tätigkeiten der WBV Nordschwaben für ihre Mitglieder. Dazu zählen neben Informationsveranstaltungen und Fortbildungen auch die Interessensvertretung für die Mitglieder in zahlreichen Belangen. Forstamtsrat Werner Diemer stellte sich den Waldbesitzern aus Fünfstetten als jetzt zuständiger Revierförster vor. Durch die Versetzung von Forstoberinspektor Markus Bernhold mussten die von ihm betreuten Gemeindebereiche neu verteilt werden. Nach einem Überblick über die waldbaulichen Fördermaßnahmen ging Diemer noch auf das Jahr des Waldes ein. Damit eröffne sich für die Waldbesitzer und Forstleute die Möglichkeit, den Wald in allen seinen Facetten darzustellen und um Verständnis für die Belange der Waldbesitzer zu werben.

Kassierer Michael Schimpp referierte kurz über die Entstehung der Ortsgruppe Fünfstetten vor nunmehr bereits 40 Jahren. Damals seien 21 Waldbesitzer, der Raiffeisenwald sowie die Gemeinde dem neuen Verein beigetreten. Erster Vorsitzender der Ortsgruppe war Johann Reichherzer. Fichten-Papierholz konnte damals für 52 Mark pro Ster verkauft werden.

In der anschließenden Diskussion nahm das Thema Biber einen breiten Raum ein. Mehrere Waldbesitzer beklagten, dass der Biber an der Ussel ungestört die Arbeit der Waldbesitzer zunichte mache. Mit der bisherigen Abwicklung ihrer Schadensanträge zeigten sie sich wenig zufrieden. (pm)

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