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Monheim 

06.12.2019

Pfefferer: „Bürgermeisteramt ist eine Berufung“

Günther Pfefferer geht auch 2020 wieder für die CSU ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Hier mit Ortsvorsitzendem Konrad Müller
Bild: Leykamm

Die CSU in Monheim nominiert Günther Pfefferer für das Amt des Rathauschefs. 

Mittels Videobotschaft erhoffte sich der EU-Parlamentarier Markus Ferber ein „starkes Votum für eine starke Liste“. Er bekam es: Einstimmig nominierte die CSU Monheim den amtierenden Bürgermeister Günther Pfefferer als Kandidaten für eine weitere Amtszeit auf dem Chefsessel im Rathaus. Der 59-jährige Diplomverwaltungswirt führt auch die 20-köpfige Kandidatenliste der Christsozialen für den Stadtrat an.

Die Liste bilde die Gesellschaft „sehr gut ab“, betonte Ortsverband-Vorsitzender Konrad Müller im Schützenhaus, in dem sich 60 Personen versammelten. Müller erinnerte an die Bürgermeisterwahl vor acht Jahren, als der aktuelle Amtsinhaber durch einen „haushohen Erfolg“ an der Spitze der Gemeinde landete. Seither habe er Hervorragendes für sie geleitet, so solle es auch sechs Jahre weitergehen, denn Pfefferer sei „der beste Mann fürs Rathaus“. Der CSU-Ortschef würdigte vor allem die Zuverlässigkeit des alten und neuen Kandidaten. Ein Markenzeichen, dass auch sämtliche Grußwortredner des Abends hervorhoben.

Was sich Pfefferer als „erledigt“ notiert hat

Pfefferer selbst machte klar, dass er das Bürgermeisteramt als „eine Art Berufung“ sehe. Dass er ihr gerecht worden sei, untermauerte er mit einer großen Liste von Projekten der vergangenen Jahre. Die Steigerung der Attraktivität Monheims erweise sich dabei vor allem durch die Zuzüge junger Familien. Die Sanierung und Erweiterung des Hallenbades, der Umbau eines Gasthauses zum „Haus der Kultur“ oder die Verwirklichung sowohl eine Gewerbe- wie eines Baugebietes mit 94 Bauplätzen, die bis 2020 „alle verkauft sind“, durfte er sich in seinen Ausführungen an die Fahne heften.

Pfefferer: „Bürgermeisteramt ist eine Berufung“

Mit der Membranbelebung der Kläranlage habe man sogar Pionierarbeit geleistet. Der Neubau zweier Hochbehälter für die Wasserversorgung sowie Investitionen ins Feuerwehrwesen zählte Pfefferer ebenso auf. Gleichfalls die Installation eines Waldkindergartens. Zwei historische Stadtfeste seien gefeiert worden und „nach zehn Jahren Pause auch wieder ein Volksfest“. Im kommenden Jahr soll ein weiteres folgen. Projekte wie der Neubau einer Kindertagesstätte oder die Modernisierung der Schulturnhalle seien auf den Weg gebracht.

Schnelles Internet soll angepackt werden

Weitere Herausforderungen wie innerörtliche Verdichtung, schnelles Internet, ein Nahwärmenetz, die Schaffung von Tagespflegeplätzen und „eventuell die Errichtung eines Ärztehauses“ seien im Visier.

Was sich Pfefferer vor allem für die Bürger wünscht: „Sie sollen Heimat erleben.“ Dafür bekam der Bürgermeister lang anhaltenden, kräftigen Beifall.

Die vergangenen acht seien sehr gute Jahre für die Kommune gewesen, bekräftigte der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange. Sie habe unter Pfefferers Ägide sehr viel aus sich heraus geleistet, ohne auf Fördergelder zu schielen: „Du lebst Monheim, deine Stadt“, brachte der Parlamentarier sein Lob für den Amtsinhaber auf den Punkt. Dem attestierte Bezirksrat Peter Schiele „gute Ideen für die Zukunft“. Der Rathauschef sei „ein feiner Kerl, der zusammenführt und nicht spaltet“. Er hoffe dass Monheim „keine Experimente“ eingehe, so Schiele im Blick darauf, dass bei der Kommunalwahl insgesamt vier Bürgermeisterkandidaten antreten, darunter auch der ehemalige Christsoziale Lorenz Akermann, der sich ebenso im Schützenhaus blicken ließ.

Konrad Müller auf Platz Nummer 2 der Liste

Platz zwei auf der CSU-Kandidatenliste für den Stadtrat nimmt der Ortsvorsitzende Müller selbst sein. Dem 28 Jahre alten Bauleiter folgt auf Rang drei Claudia Gerstner. Peter Bullinger schließt sich auf Listenplatz vier an. Mit Gerhard Böswald findet sich ein Unternehmer auf Nummer fünf wieder. Es handle sich um „eine Weltklasseliste“, zeigte sich Müller nach der Vorstellung begeistert. Das Alter reiche von 19 bis 69 Jahre und die Bewerber kämen aus sechs Ortsteilen.

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