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DZ-Aktion

19.11.2019

Plastikfrei - starten sie mit uns

Besser Glas als Plastik, aber Hauptsache Mehrwegflaschen - das schont die Umwelt.
Foto: Ina Fassbender/dpa

In einer kleinen Reihe veröffentlicht die Donauwörther Zeitung Tipps, wie nachhaltig konsumiert werden kann.

Plastik ist überall: beim Einkaufen, im Kinderzimmer, im Küchenschrank. Doch immer mehr Menschen entscheiden sich, so viel wie möglich auf Plastik zu verzichten. Carina Reitmair, Initiatorin der Plastikfrei-Stammtische in Donauwörth und Thierhaupten und Gründungsmitglied der „Transition Town - Mehr Nachhaltigkeit für Donauwörth“, hat ihr eigenes Leben und das ihrer Familie seit sechs Monaten komplett umgestellt: Neues Plastik kommt nicht mehr ins Haus. Sie teilt mit den DZ-Lesern ihre besten Tipps:

Heute: Einsteigertipps für weniger Müll

Vorbereitet sein: Immer eine Stofftasche oder einen Korb dabei haben, damit man auch für Spontankäufe gewappnet ist. Also am besten in jedem Auto und auf jedem Fahrrad zumindest eine Stofftasche.

Seife am Stück statt Flüssigseife, Haarseife statt Shampoo und Duschgel. Gibt es mittlerweile in jeder Drogerie.

an sich vermeiden wie Einwegrasierer, Wattestäbchen, Strohhalme und Einweggeschirr.

Mehrweg statt Einweg: Den eigenen Coffee-to-go-Becher befüllen lassen, statt den Wegwerfbecher zu kaufen. Wiederverwertbares Backpapier kaufen und auch bei den Getränken auf Mehrweg statt PET setzen.

Getränke: Leitungswasser trinken statt in Plastikflaschen abgefülltes Wasser nach Hause zu tragen. Für unterwegs eignen sich Glas- oder Edelstahlflaschen. Saft und Bier in Mehrwegflaschen statt in Dosen, Tetrapak oder Safttüten.

Lesen Sie hierzu auch: Wie eine Frau aus Bäumenheim für Nachhaltigkeit kämpft

Lebensmittel I: Obst und Gemüse lose kaufen und bestenfalls in mitgebrachte Taschen oder Säckchen füllen und diese wiederverwenden.

Lebensmittel II: Wurst, Käse und Fleisch in mitgebrachte Gefäße füllen lassen. Das geht bei vielen Metzgern und auch Supermärkten mit Fleischtheke.

Pfand: Getränke, Milch, Joghurt und Sahne in Pfandgläser kaufen – das spart viel Müll und schmeckt meist besser.

Konsum: Secondhand statt neu kaufen ist günstiger und spart Ressourcen und Verpackungen.

Werbegeschenke ablehnen, eingeschweißte Kataloge abbestellen, sowie einen Aufkleber „Keine Werbung“ auf den Briefkasten anbringen – das spart unnötigen Müll und schont auch die Papiertonne. (dz)

Plastikfrei-Stammtisch findet jeden dritten Mittwoch im Monat, um 19.30 Uhr in der Frechen Erbse in Donauwörth stattfindet - also am heutigen Mittwoch, 21. November, wieder.

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