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Mertingen

08.02.2018

Platz am Rathaus bekommt neues Gesicht

So soll der Platz neben dem Rathaus in Mertingen künftig aussehen.
Bild: Architekten Becker+Haindl

Gemeinderat in Mertingen stimmt für das 425000-Euro-Projekt. Am vorgestellten Entwurf gibt es auch Kritik.

Die Gemeinde Mertingen treibt die Neugestaltung des Ortskerns voran. In der Sitzung des Gemeinderates stimmten die Mitglieder jetzt mehrheitlich dafür, den Platz neben dem Rathaus neu zu gestalten.

Das Ingenieurbüro Becker und Haindl aus Wemding stellte in der Sitzung des Gremiums seine Planungen vor. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 425 000 Euro, wobei die Gemeinde Mittel von insgesamt 240 000 Euro aus der Städtebauförderung erhält. Im Zentrum des neuen Platzes soll ein beleuchteter Brunnen entstehen. Vorgesehen sind zudem Sitzgelegenheiten und eine mit Blauregen bepflanzte Pergola, die im Sommer Schatten spenden soll. Umfasst wird der Platz von einem Pflanzbeet. Am Rand soll ein Amberbaum gepflanzt werden.

Weil das Gelände Gefälle hat, wird dies auf zwei Seiten durch kleine Treppen kompensiert. Es gibt zudem einen barrierefreien Zugang zu dem Platz beim Rathaus. Beleuchtet werden soll das Gelände nach dem Willen der Planer möglichst nicht durch Strehlen, sondern durch eingebaute Beleuchtung. Auf der zweiten langen Seite schafft eine Mauer eine räumliche Abgrenzung. Diese soll durch integrierte Das Ensemble soll auch an die römische Vorgeschichte Mertingens erinnern. Als Baumaterial soll hier ebenso wie bei den Treppenstufen Dolomit verwendet werden, weil der Kalkstein nicht zu hell und zudem pflegeleicht sowie frost- und tausalzbeständig sei, so die Planer. „Der Entwurf schaut gut aus“, befand Bürgermeister Albert Lohner. Nicht alle Gemeinderäte waren von dem Entwurf aber gleichermaßen überzeugt. Es gab unter anderem Diskussionen, ob beim präsentierten Entwurf das Thema Schatten an heißen Sommertagen ausreichend berücksichtigt wurde. Es gab die Anregung, noch Säulenbäume auf der Rasenfläche zu pflanzen. Skeptisch hinsichtlich der gesamten Planungen äußerte sich unter anderem Johannes Bschorer. „Aus meiner Sicht hätte auch eine grüne Wiese mit Baum gereicht. Auch wenn die Fördersumme beachtlich ist, ist es aus meiner Sicht immer noch zu viel Geld.“ Er stimmte deswegen ebenso wie zwei weitere Gemeinderäte gegen das Projekt.

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08.02.2018

Wahrscheinlich heißt der dann "Albert Lohner-Platz"......für 200.000.- hätte bei Gott was sinnvolleres machen können. Aber jeder Bgm. setzt sich halt seine Denkmäler, Böswald hat ja auch seine Brunnen, gell......

Schade, dass die Dorfmitte zusehend verunstaltet wird, obwohl Lohner dachte: Das Dorfzentrum soll den dörflichen Charakter beibehalten. Das Kigle Haus mußte weichen für 2 Wohnblöcke weichen, bei denen jeder dem anderen in den Kochtopf schauen kann, das hat Dorfcharakter. Das neue Zott Verwaltungsgebäude passt ja da super dazu. Tja "ich denke gedacht zu haben, aber manchmal happerts da auch bei manchen.

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