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Neujahrsempfang

17.01.2019

Politische und kirchliche Gemeinde Hand in Hand

Blickten auf ein ereignisreiches Jahr zurück: (von links) Altbürgermeister und Bürgermedaillenträger Johann Schilke, Bürgermeister Roland Dietz, Pfarrer und Bürgermedaillenträger Paul Großmann und Bürgermedaillenträger Ludwig Wanner.
Bild: Renate Dietz

Warum in einem bestimmten Bereich alle Welt über Genderkingen spricht

Das Jahr 2018 war in Genderkingen geprägt von einem starken Miteinander zwischen politischer und kirchlicher Gemeinde. Wie sehr beide Bereiche – gerade in einer ländlichen Gemeinde – Hand in Hand gehen, zeigte sich jetzt auch beim traditionellen Neujahrsempfang, bei dem Rückschau gehalten wurde auf 365 vergangene Tage.

Über das Kirchenjahr sprach Pfarrer Paul Großmann, in dessen Zuständigkeitsbereich gleich zwei Wahlen stattgefunden hatten. Sowohl der Pfarrgemeinderat als auch die Kirchenverwaltung wurden personell neu aufgestellt. Die katholische Kirchengemeinde nahm regen Anteil daran und beteiligte sich weit über den Durchschnitt innerhalb der Diözese Augsburg.

Wichtig ist es dem Seelsorger Paul Großmann, dass die Kirche im Dorf bleibt – dass also beispielsweise gerade auch in den Pfarreien vor Ort die Erstkommunion stattfindet, selbst dann, wenn nur wenige Buben und Mädchen dieses Sakrament erhalten. So sind es dieses Jahr lediglich vier Kinder, die zur Erstkommunion gehen. Dank sprach Pfarrer Großmann allen Spendern anlässlich der Adventsveranstaltung am Enzlerhaus aus sowie der Gemeinde für die großzügige Unterstützung in Höhe von 5000 Euro für die Sanierung und Restauration des Kreuzweges von Enderle in der Pfarrkirche.

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Mit herzlichem Applaus quittierten die Gäste des Neujahrsempfangs den Dank, den Bürgermeister Dietz an Pfarrer Großmann richtete – für dessen wertvolle Arbeit innerhalb der Gemeinde. Dietz gab nun ebenfalls einen kurzen Rückblick auf das Gemeindegeschehen – diesmal aus politischer Sicht. Themen, die er ansprach, waren etwa der Beginn des Baugebiets Riedfeld Süd, die Kindergartenneubauplanung, die Anschaffung von Stelen für den Friedhof, das gelungene Ferienprogramm, die Fahrradweg-Einweihung nach Fertigstellung der Egelseebachbrücke sowie die beiden Großveranstaltungen am Flugplatz (Horizon Airmeet und Ausstellermesse Jet Power). „Genderkingen ist der Mittelpunkt der Welt. Alle sprechen über uns, wenn’s um Modellfliegen geht“, so der Rathauschef.

Weiterhin ging Dietz auf das Geleistete und die hervorragende Arbeit der Ortsvereine ein und lobte das große Engagement der Vereinsvorstandschaften. Besonders erwähnenswert sei die Freiwillige Feuerwehr, die im letzten Jahr 55 Einsätze abarbeitete sowie zusätzlich 24 Übungseinheiten abgehalten habe.

Ein ganz großes Kompliment ging außerdem an all diejenigen, die sich ehrenamtlich für Genderkingen und deren Bevölkerung einsetzten. Aktuell wohnen in der Gemeinde 1200 Bürger, davon 106 Ausländer aus 27 Nationen, die, so Dietz, „alle im Einklang miteinander leben“.

Zum Schluss der Veranstaltung wurde das Genderkinger Heimatlied gesungen, bevor der Abend bei einem kleinen Umtrunk und guten Gesprächen ausklang. Musikalisch wurde die Veranstaltung von den Donau Lech Bläsern umrahmt. (dz)

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