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Donauwörth

11.10.2019

Polizei kontrolliert Schulbusse

Die Polizei hat am Freitagmorgen nahe Donauwörth eine Reihe von Schulbussen kontrolliert.
Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Kontrollstelle kurz vor Donauwörth am Freitagmorgen. Eltern aus dem Raum Monheim/Wemding hatten sich über überfüllte Busse beschwert.

Nach wiederholten Beschwerden von Eltern aus dem Jura-Bereich und aus dem Raum Wemding über überfüllte Schulbusse hat die Polizei am Freitagmorgen gezielt solche Fahrzeuge kontrolliert. Die Beamten postierten sich an der B2 an der Haltestelle Schöttle kurz vor Donauwörth. Zwischen 7.15 und 8 Uhr überprüften die Gesetzeshüter neun Busse – vom großen Gelenkbus bis zum Kleinbus. Das Ergebnis: kein einziger Verstoß verkehrsrechtlicher Art. Dies berichtet Stefan Roßmanith, Sachbearbeiter Verkehr der Polizei im Donau-Ries-Kreis, auf Anfrage unserer Zeitung.

Bilanz: Alles im erlaubten Bereich

In allen größeren Bussen seien Schüler auch gestanden, da die Sitzplätze belegt waren. In keinem Fall sei die erlaubte Zahl aber überschritten worden. In einem der Gelenkbusse seien 51 Kinder und Jugendliche gestanden (84 erlaubt), in einem anderen seien es 45 gewesen (93 erlaubt). Gerade in Fahrzeugen dieser Bauart entstehe der Eindruck, diese wären „übervoll“, berichtet Roßmanith. Rechtlich sei aber „alles im erlaubten Bereich“.

Die Kontrollen seien zügig durchgeführt worden, damit die Kinder und Jugendlichen nicht zu spät zur Schule kommen. Man sei behutsam vorgegangen, habe die Aktion und mit den Schülern sowie den Fahrern gesprochen. Tatsache sei, dass die Insassen teilweise über eine längere Strecke in den Bussen stehen müssen. Die Stehplätze seien in Schulbussen freilich zulässig, betont Roßmanith. Um diese Situation zu verbessern, müsste der Gesetzgeber aktiv werden.

Erst kürzlich hatte sich auch der Tapfheimer Bürgermeister Karl Malz über die aus seiner Sicht nicht mehr hinnehmbaren Zustände bei der Schülerbeförderung im Raum Tapfheim/Donauwörth beschwert. Dort hat zum Schuljahrsbeginn eine Bietergemeinschaft der Deutschen Bahn die Beförderung übernommen.

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