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Donauwörth

04.08.2018

Polizei rückt nach Großeinsatz wieder zum Ankerzentrum aus

Asyl Polizei Gambier
6 Bilder
Randale im Ankerzentrum: Die Polizei rückte am Freitagabend mit einem Großaufgebot an und nahm zunächst einen Gambier fest.
Bild: Wolfgang Widemann

Nach Hinweisen auf gefährliche Gegenstände haben 250 Polizisten am Freitag das Ankerzentrum in Donauwörth kontrolliert. Am Abend waren sie wieder präsent.

Gerade sind die letzten auswärtigen Polizeikräfte nach dem Großeinsatz aus Donauwörth abgerückt, da müssen sie am Freitagabend schon wieder mit Blaulicht und Martinshorn zum Ankerzentrum auf den Schellenberg eilen. Grund: Auf dem Areal gibt es offenbar Randale. Der Einsatz zieht sich bis in den späten Abend hinein.

Gegen 19 Uhr rücken nach und nach etwa 20 Polizeifahrzeuge an: Streifen der Dienststellen in der Region und der Einsatzzug des Präsidiums Schwaben Nord. Die Polizisten sammeln sich an der Kreuzung vor dem Haupteingang zur ehemaligen Kaserne. Etwa eine halbe Stunde später gehen einige Beamte und Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes zu dem Bereich, in dem es den Ärger gab. Die Polizisten nehmen einen Gambier fest, der als einer der "Rädelsführer" galt. Der Mann wollte nach Angaben der Polizei nach den Maßnahmen vom Vormittag noch einmal zurück zu seinem Zimmer. Dabei kam es zu Streit mit dem Sicherheitspersonal.

250 Polizisten kontrollieren Ankerzentrum in Donauwörth

Rückblick auf den Morgen: Am Freitag um etwa 7 Uhr sind die Beamten zum ersten Mal an diesem Tag in Donauwörth im Einsatz. Spezialkräfte der Bereitschaftspolizei, Hundeführer, die Kripo Dillingen. Den Anlass liefert das Polizeipräsidium Schwaben Nord wenig später in einer ersten Pressemitteilung. Es gebe konkrete Hinweise darauf, dass mehrere Bewohner aus Gambia, die in zwei Gebäuden untergebracht sind, „gefährliche Gegenstände in ihren Zimmern deponiert haben, um diese möglicherweise bei Konfliktsituationen einzusetzen“. Solche sind in dem erst seit Mittwoch existierenden Ankerzentrum – dieses war bis dahin eine Erstaufnahmeeinrichtung – keine Seltenheit. Wiederholt gab es Reibereien, vor allem wenn sich Afrikaner ungerecht behandelt fühlten. Als die Gesetzeshüter Mitte März einen Gambier abholen wollten, solidarisierten sich rund 50 Landsleute und lieferten sich mit der Polizei ein Scharmützel.

Aus der Erstaufnahme Donauwörth ist kürzlich ein Ankerzentrum geworden.
Bild: Thomas Hilgendorf (Archiv)

So etwas wollen die Verantwortlichen der Regierung von Schwaben – die Behörde ist für das Zentrum zuständig – und die Gesetzeshüter offenbar nicht noch einmal erleben. Rund 250 Kräfte sollen dieses Mal für Ruhe und Ordnung sorgen. Man suche nach den Gegenständen, um einer Gefährdung anderer Bewohner und des Personals des Ankerzentrums vorzubeugen.

Die Kräfte setzen zum einen auf starke Präsenz, zum anderen auf Deeskalation. Den Bewohnern werde „in Ruhe erklärt, welche Maßnahmen durchgeführt werden und vor allem warum“, lässt das Präsidium wissen. Dies erfolge auch in englischer Sprache. Später teilt die Polizei mit, dass in mehreren Zimmern mehrere Messer gefunden werden. Es handle sich um Brotzeit- und Besteckmesser. Dies sei an sich nicht strafbar, verstoße aber gegen die Hausordnung. Demnach dürfen die Flüchtlinge in den Wohnräumen des Ankerzentrums keine solchen Gegenstände bei sich haben.

Polizei sucht im Ankerzentrum gezielt nach fünf Männern

Bei der „Begehung“, wie ein Sprecher der Polizei die Aktion nennt, werden aber auch gleich ein paar andere Dinge erledigt. Die Beamten stellen die Identität aller Personen fest, die sich in den Gebäuden aufhalten. Gezielt suchen die Sicherheitskräfte nach fünf Männern, die in den vergangenen Wochen „an Konflikten beteiligt waren und die Stimmung negativ beeinflussten“. Das Quintett soll in andere Asylunterkünfte in Schwaben verlegt werden. Vier der Gambier werden ausfindig gemacht, einer nicht.

Eine weitere Maßnahme, bei der die Polizisten den Sicherheitsdienst im Ankerzentrum unterstützen: 30 Gambier werden innerhalb der Unterkunft verlegt, um Familien in größeren Räumen unterbringen zu können. Das Ziel: „Die Belegung insgesamt zukünftig konfliktfreier zu gestalten.“

Die Gambier – sie bilden einen Großteil der Bewohner – verhalten sich der Polizei zufolge bis auf wenige Ausnahmen friedlich und kooperativ. Einzelne Afrikaner reagieren „durchaus emotional“. Nur in wenigen Fällen müsse „einfache körperliche Gewalt“ angewendet werden. Verletzte gibt es, so heißt es in der Bilanz, nicht.

So bleiben die Kräfte des Roten Kreuzes und der Johanniter, die aus dem ganzen Donau-Ries-Kreis zusammengezogen wurden, beschäftigungslos.

Nach gut vier Stunden rückt die Polizei wieder ab, bleibt aber bis zum frühen Abend in der Stadt präsent, um rasch eingreifen zu können. Das wird gegen 19 Uhr schließlich nötig.

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Die Diskussion ist geschlossen.

08.08.2018

@Gregor K: "In diesem sachlich informierenden Artikel ist alles zur Massenunterbringung von beschäftigungs- und perspektivlosen Menschen auf engem Raum gesagt. Was leider fehlt ist die klare Benennung vieler Söder- und CSU-Aktivitäten - ob nun bay. Grenzpolizei oder Bayern-Bampf und Ankerzentren - als das was sie sind - Wahlkampf-Schaumschlägerei. "

Auch Ihnen halte ich vor, dass Sie noch niemals in diesen Objekten waren, dass Sie niemals mit diesen Menschen umfangreicher zu tun hatten und dass Sie niemals befasst waren, diese ganzen Zustände aus dem Chaos zu einer sinnvollen und rechtmäßigen Situation zu bringen. Sie mussten bestimmt niemals diesbezüglich Verantwortung für diese Menschen oder Ihre Mitarbeiter übernehmen und Entscheidungen dazu treffen.

Sie haben keinerlei Ahnung über den grenzpolizeilichen Alltag und was dort tatsächlich vorgeht und ob es sinnvoll ist oder nicht.

Sie haben auch keinerlei konstruktive Vorschläge gemacht, wie man es besser machen könnte.

Aber Sie qualifizieren alles einfach mal ab als Wahlkampf-Schaumschlägerei. Super.....

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08.08.2018

Das Drama für diese Menschen ist nur,das sie nicht längst rückgeführt wurden, da sie nicht die geringste Chance haben, Asyl zu bekommen. Es ist ein Unding, das diese Personen alle Rechte in unserem Justizsystem haben, durch alle Instanzen zu klagen.

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08.08.2018

@Richard M: "Es sind vor allem Menschen, davon viele Jugendliche ohne jegliche Perspektive im Heimatland. Wenn Sie diese Menschen als Betrüger bezeichnen, haben Sie wohl Ihren eingefügten Link nicht zu Ende gelesen."

Bei 7 Mrd. Menschen auf diesem Planeten werden sie mühelos 5 oder Mrd. Menschen finden, die weniger gute oder sogar schlechte bis sehr schlechte Perspektiven haben. Das ist traurig, aber vor allem auch der Bevölkerungsexplosion geschuldet, für die wir nun weiß Gott nicht verantwortlich sind. Natürlich hat jeder dieser Menschen verständliches Interesse, seine Lage zu verbessern. Aber es kann keine Lösung sein, aufgrund der schieren Menge nicht, dass diese Menschen ihre Nationen verlassen und woanders einwandern.

Dies führt unweigerlich zu Konflikten, das zeigt uns unsere Geschichte (Völkerwanderung).

Seit jeher waren Grenzen etwas ganz natürliches und seit jeher wurden diese verteidigt. Seit jeher haben Nationen, aktuell die echten Einwanderungsländer USA, Kanada, Australien) nur einwandern lassen, wen sie für geeignet hielten und nur in begenzter Zahl. Diese Einwanderung ist legal.

Bei uns findet Einwanderung völlig unkontrolliert statt und Asyl und Fluchtgründe liegen je nach Herkunftsstaat bei zum Teil nur wenigen Prozent Anerkennungsrate, zumal viele Geschichten gar nicht nachgeprüft werden können.

Legal ist auch, wer als in Deutschland wohnender Sozialleistungen beansprucht, sowie Anteil an Kranken oder Rentensystem. Illegal ist, wer diese Leistungen in Anspruch nimmt, obwohl er dazu nicht berechtigt ist. Z.B. weil er falsche Angaben zu seinen Verhältnisen macht oder sich illegal in D aufhält. Das nennt sich ganz offiziell Leistungsbetrug.

Wie also würden Sie es nennen, wenn jemand unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (und dazu illegal) einreist und monate- oder jahrelang Sozialleistungen bekommt? Eigentlich müsste man dies ganz klar benennen, aber wir sind ja politisch korrekt und nur der "Innländer", der den Staat übers Ohr haut, wird Betrüger geschimpft.

Angesichts dieser überfüllten Erde ist es eine bittere Erkenntnis, dass es nur einer Minderheit richtig gut geht. Lösung kann es aber nicht sein, diese Regionen auch noch durch unkontrollierte Zuwanderung zu zerstören. Man wird sich damit abfinden müssen, dass es für manche Probleme keine Lösung gibt. Man muss leider mit der Situation leben und das beste daraus machen.

Man darf sich auch nicht an den persönlichen Schicksalen Orientieren; da fänden Sie so viele, Sie würden wahnsinnig werden. Es gibt eine größere Verantwortung, globale Vorgänge, man muss im Großen denken. Das ist die Aufgabe der Politiker, aber sie versagen dabei.








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08.08.2018

@Richard M: "Der feste Wille zur Leistung ist meist vorhanden." Grundsätzlich können Sie die Afrikaner genausowenig über einen Kamm scheren, wie europische Völker. Die verschiedenen Nationen haben alle auch verschiedene Mentalitäten. Auch unter den Einzelpersonen gibt es solche und solche. Fragt sich nur, die Gewichtung. Meiner Erfahrung nach - damit das ja nicht rassistisch ausgelegt wird - ist die Sozialisation eines Menschen in seiner frühen Kindheit und Jugend ausschlagbeend für seine Persönlichkeit.

Wer hart arbeiten gelernt hat, wird das sein Leben lang können oder eben umgekehrt. In

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05.08.2018

An alle Befürworter der Wirtsachaftsflüchtlingen, was sollen diese Männer für Perspektiven in Deutschland haben, schlicht weg keine, dazu fehlt Allen die Bildung und der feste Wille zur Leistung, deshalb geht ja auch in den afrikanischen Länder nichts vorwärts.Es ist vollkommen sinnlos diese Menschen in Deutschland zu lassen, nur frage ich mich, wieso wurden diese Männer nicht längst rückgeführt.

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06.08.2018

So schlecht wären die Perspektiven in Deutschland nicht, denn Bildung kann nachgeliefert werden. Der feste Wille zur Leistung ist meist vorhanden. Außerdem sucht die deutsche Industrie und Mittelstand dringend Auszubildende. Ich bin überzeugt, dass es besser wäre den Menschen Schule, Bildung zukommen zu lassen, anstatt für Jahre in ein Abschiebe-Lager bzw. Ankerzentren ohne jegliche Perspektive zu stecken. Immerhin sind zum großen Teil Jugendliche betroffen und diese stehen unter besonderem Schutz.
Zum Thema Rückführung wurde mittlerweile so viel geschrieben, dass kaum noch offene Frage bestehen dürften.

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05.08.2018

http://mediathek.daserste.de/Weltspiegel/Gambia-Flucht-um-jeden-Preis-D%C3%B6rfer-o/Video?bcastId=329478&documentId=40743066

>> Im Dorf Kafuta gibt es kaum noch Männer: Die sind fast alle weg - in Europa oder auf dem Weg dahin. <<

Sprechen wir es offen an - das sind Asylbetrüger !

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05.08.2018

https://www.waz.de/politik/warum-es-menschen-aus-gambia-nach-deutschland-zieht-id212615477.html

Unabhängig von den Problemen und dem enormen Wohlstandsgefälle hierzulande: Was glauben Sie, wie würden wir Deutsche uns unter solchen Umständen verhalten?
Aus SPON:
"Trotz seiner Armut ist Gambia ein sicheres Reiseziel, auch für alleinreisende Frauen. Diebstähle gibt es kaum - obwohl die Menschen von europäischem Luxus nur träumen können. "

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05.08.2018

Es sind vor allem Menschen, davon viele Jugendliche ohne jegliche Perspektive im Heimatland. Wenn Sie diese Menschen als Betrüger bezeichnen, haben Sie wohl Ihren eingefügten Link nicht zu Ende gelesen.

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06.08.2018

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Art. 16a

>> (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. <<

Wo ist hier die politische Verfolgung?

Afrika hatte 1950 nur 200 Mio Einwohner - 220 Mio Einwohner die in Afrika gute Perspektiven hätten und gut leben könnten!

Aktuell hat Afrika ca. 1.200 Millionen Einwohner - die Menschen in Afrika müssen endlich Verantwortung übernehmen !

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05.08.2018

https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Ankerzentren-starten-in-Bayern-und-die-Kritik-bleibt-id51816456.html

In diesem sachlich informierenden Artikel ist alles zur Massenunterbringung von beschäftigungs- und perspektivlosen Menschen auf engem Raum gesagt. Was leider fehlt ist die klare Benennung vieler Söder- und CSU-Aktivitäten - ob nun bay. Grenzpolizei oder Bayern-Bampf und Ankerzentren - als das was sie sind - Wahlkampf-Schaumschlägerei.
Stellt man die Frage "Cui bono?" drängt sich die naheliegende Erkenntnis auf, dass sich das ehrliche Bedauern der Donauwörther Vorfälle bei den Anhängern der AfD/CSU-Richtung aller gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz in engen Grenzen hält - weil sie sich für die politischen Nutznießer solcher Auseinandersetzungen halten.
Wenn das erstaunliche Ergebnis einer Razzia von 250 Polizeibeamten das Auffinden und Sicherstellen einiger Küchen- und Besteckmesser ist, müsste eigentlich die Beruhigung der Lage statt deren Dramatisierung die Folge sein.
Doch welche politische Richtung daran absolut kein Interesse hat, ist bekannt. Zum Glück haben die Deutschen inkl. der Bayern inzwischen zum Leidwesen von AfD/CSU ihre Sorgen-Prioritätenliste umgestellt.

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04.08.2018

Ziemlich dreist von Ihnen, Herr M., hier von "Herrenmenschen" zu schreiben. Meinen Sie etwa damit all die Mitarbeiter, die in den Behörden arbeiten, welche im Ankerzentrum angesiedelt sind und die Polizeibeamten, die ihre Köpfe hinhalten müssen, wenn die "Herrschaften" wieder mal randalieren, wenn gesetzliche Maßnahmen durchgesetzt werden sollen? Und wenn andere Leute nicht Ihrer Meinung sind, zack, ab damit in die rechte Ecke! Haben Sie nichts anderes zu tun?

Asyl ist nun mal , kurz gesagt, nur für politisch oder religiös verfolgte Menschen vorgesehen. All das trifft auf die meisten gambischen Flüchtlinge nicht zu. Haben Sie schon mal einen gambischen Flüchtling denn schon mal gefragt, warum er nach Deutschland gekommen ist? Sicherlich nicht! Sie werden meistens immer die gleichen Antworten erhalten: Arbeit, Ausbildung oder medizinische Behandlung. Und dann meinen einige dieser Flüchtlinge, sie müssten ihre Forderungen mit Gewalt durchsetzen (Bleiberecht, Arbeitserlaubnis und so weiter).

In Gambia gibt es in vielen Dörfern fast keine jungen Männer mehr (Bericht "Weltspiegel" Januar 2017) Können Sie gerne googeln. Die werden von ihren Familien nach Europa, meistens nach Deutschland, geschickt, um dort Geld zu verdienen, welches sie dann in die Heimat schicken sollen, damit sich dann die Familie z.B. ein größeres Haus leisten kann.

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04.08.2018

Noch ein kleiner Nachtrag werter Herr M. Die Asylbewerber werden durchaus gastfreundlich behandelt, sie haben ein Dach über dem Kopf, medizinische Betreuung, Essen und Trinken. Wie die Asylbewerber ihre Situation selbst beurteilen, können Sie jeden Tag in denMedien oder auf diversen Internetseiten verschiedener Flüchtlingsorganisationen nachlesen. In diesem Sinne, einen schönen Tag noch!

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04.08.2018

Werter Herr M., diese Herrschaften sind nicht eingepfercht, sondern dürfen sich frei bewegen und ebenso das Gelände verlassen. Wie bereits einige Vorfälle in Donauwörth an der Donaupromenade und am Bahnhof bewiesen haben, sowie auf dem Gelände selbst ,sind einige dieser "Herrschaften" offenbar nicht in der Lage sich gesittet zu benehmen. Ich bin es leid immer wieder in den Medien lesen zu müssen, dass diese "Flüchtlinge" ständig von der Polizei in ihre Schranken gewiesen werden müssen. Alle Achtung vor den eingesetzten Polizeikräften, dass sie immer die Ruhe und die Übersicht behalten, obwohl die Einsätze im Ankerzentrum bestimmt nicht einfach sind.Sie vergessen dabei eins: Diese Menschen wollen etwas von Deutschland, nämlich ein Bleiberecht. Im Gegenzug dürfen wir von dieser Klientel erwarten, dass sie sich an unser Recht und unsere Gesetze halten!

Führen Sie sich mal so auf in deren Heimatländern...ich denke nicht, dass Sie dabei so glimpflich davon kommen würden!

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04.08.2018

Selbst Caritas-Direktor Georg Falterbaum sagt: "Wenn mehrere Hundert Flüchtlinge ohne Perspektive und ohne Beschäftigung längere Zeit in großen Unterkünften auf sehr engem Raum zusammenleben müssen, führt dies unweigerlich zu Konflikten innerhalb des Zentrums und auch in der Nachbarschaft"
Dem kann man kaum widersprechen und Donauwörth scheint ja echt ein Paradebeispiel dafür zu sein. Gastfreundschaft sieht nun mal ganz anders aus. Letztlich sollen die Ankerzentren insbesondere in Bayern zur Abschreckung dienen. Im Übrigen können Sie in vielen afrikanischen Ländern noch echte Gastfreundschaft erleben.

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04.08.2018

Dem Lesern Richard M. muss ich leider absagen. Leider habe ich keinerlei Befugniss, dort jemanden einzuladen. Nochmal: leider. Wenn Sie sie diese Menschen besuchen möchten, können Sie das aber wahrscheinlich aus freien Stücken, soweit ich weiß, ist das jederzeit möglich. Machen Sie es sich aber bitte nicht zu leicht und treten Sie dort nicht als Gönner auf, was immer freundlich stimmt, sondern versuchen Sie, etwa eine rechtliche Maßnahme durchzusetzen. Mal sehen, was Sie für Erfahrungen machen werden.

Aber halt! Sie haben ja gar nicht die Pflicht und Befugniss rechtliche Maßnahmen durchsetzen zu müssen!

Sie kommen gar nicht in die Lage, für Recht und Ordnung sorgen zu müssen.

Nein, Sie können es sich leicht machen und darauf vertrauen, dass der Staat das macht und lehnen sich zurück in ihren bequmen Sessel und stellen sich vor, wie die Welt ihrer Meinung nach sein sollte. Sie können ganz unbeschwert Kritik üben, denn Sie müssen keine Verantwortung übernehmen, wenn etwas schief läuft. Da ist es leicht über andere zu urteilen, auch wenn man selber keinerlei Erfahrungen hat.

Da ist es auch ein Leichtes, das "Einpferchen" dieser Menschen anzuprangern. (edit/mod) Gerne höre ich auch Ihre Gegenvorschläge zur Unterbringung und zur Finanzierung desselben.

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05.08.2018

Erstens lehne ich mich nicht zurück in einen bequemen Sessel, sondern engagiere mich aktiv. Zweitens sehe ich die Ankerzentren kritisch, ebenso wie Kirchen, Flüchtlingsrat und weitere Verbände. Außerdem versuche ich mich in die Lage zu versetzen heute oder morgen, oder in einem Jahr nachts abgeholt zu werden um abgeschoben zu werden. Dass diese Belastung nicht spurlos vorbei geht, dürfte im Grunde jedem ausreichend bekannt sein. Auch ist zu beachten, dass die Gambier, sowie andere Afrikaner nach der Abschiebung in ihrem Heimatland oftmals als Versager betrachtet werden.
Es steht mir außerdem nicht zu, Ihren Verantwortungsbereich, den ich überhaupt nicht kenne, zu kritisieren.
Dass es bessere Möglichkeiten gibt als Lager mit bis zu 1500 Bewohner mit Residenzpflicht ist wohl unumstritten, allerdings wäre damit wohl kaum eine von der CSU gewünschte Abschreckung der Flüchtlingsbewegung zu erreichen.

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03.08.2018

Wieviele Gambier verstehen deutsch oder englisch um sie zu beruhigen? Ich glaube hier steht uns noch einiges bevor.!!!

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04.08.2018

DIe Gamnbier sprechen gut Englisch, bessere als der Durschnittsdeutsche. Das ist kein Problem.

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03.08.2018

Sehr geehrter Herr Thorsten Baumann, ein sehr guter und treffender Kommentar! Ich selbst habe mit dieser Klientel jeden Tag zu tun! Werter Herr L. wie schon Herr Baumann erwähnte, sollten Sie sich mal mit dieser Klientel persönlich auseinandersetzen, viel Spaß dabei! Dann würden Sie evtl. eine andere Sichtweise bekommen. Sie vergessen offensichtlich auch dabei, dass diese Menschen hier in Deutschland nur Gäste sind und sich an unsere Gesetze zu halten haben. Ich weiß, wovon ich spreche!

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04.08.2018

Geben Sie mir die Gelegenheit mit Ihrer sogenannten Klientel zu sprechen. Ich nehme Ihr Angebot gerne an. Die Sichtweise der Asylbewerber in Donauwörth dürfte durchaus interessant sein. Wenn Sie diese Menschen schon als Gäste bezeichnen, so möchte ich zum Ausdruck bringen, dass Gäste nicht in Lagern eingepfercht werden. Gastfreundschaft sieht anders aus.

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03.08.2018

Doch, sicher hat die Polizei wichtigeres zu tun. Sie sollten mal überlegen, warum die so massiv auftreten müssen. Das ist ja sonst auch nicht nötig. Und wenn Sie das so lächerlich finden, dann gehen Sie doch das nächstemal dort rein und versuchen etwas durchzusetzen. Mal sehen, was Sie erleben werden.

Schätzungsweise können Sie sich das gar nicht vorstellen, weil Sie nämlich noch nie dort drinnen diesen Menschen gegenüber gestanden sind. Vor allem, wenn sie kommen, um etwas zu veranlassen, was den Menschen dort nicht gefällt. Ich kann Ihnen versichern, die Realität ist ganz anders, als Sie sich vorstellen.

Und noch was. Küchenmesser sind nicht lächerlich. Selbst mit einem einfachen Brotzeitmesser kann ein entschlossener oder verweifelter Mensch ihnen ganz fürchterliche Verletzungen beibringen.

Ich schreibe aus persönlicher Erfahrung, Sie dagegen ganz offensichtlich nicht, Sie stellen sich was vor und unterstellen Polizei und Politik niedere Absichten. Natürlich mit der Nazikeule, toll, mehr haben Sie nicht auf dem Kasten?

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03.08.2018

Hat die bayrische Polizei nichts anderes zu tun als mit 250 Beamtinnen und Beamte nach Küchenmesser zu fahnden?
So macht man Stimmung, erzeugt Ängste und stärkt die "law-and-oder"-Typen der CSU und noch mehr den rechten nationalistischen Rand.

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03.08.2018

Würdest du noch als Frau nachts auf dem Schellenberg noch spazierengehen??? Ich nicht!

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04.08.2018

Wolfgang S., Ihrer Meinung kann ich nur zustimmen. Es ist durchaus bekannt wie Menschen sich verhalten wenn sie in Lagern eingepfercht werden. Wir sollten uns nicht schon wieder wie Herrenmenschen aufführen.

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