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Präsentation in Mertingen: Ein Notizbuch aus der Feder von Jette Joop

Präsentation in Mertingen

Ein Notizbuch aus der Feder von Jette Joop

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    „Die Marke Jette verleiht der Marke Sigel weiteren Rückenwind.“Dr. Joachim Roth, Geschäftsführer
    „Die Marke Jette verleiht der Marke Sigel weiteren Rückenwind.“Dr. Joachim Roth, Geschäftsführer

    Mertingen Wo ist der rote Teppich? Es gibt ihn nicht in Mertingen. Dabei wäre er doch angesichts des prominenten Besuchs angebracht gewesen: Eine Ikone gibt sich die Ehre, die auf allen roten Teppichen zwischen Mailand und Paris, zwischen München und New York zu Hause ist. Jette Joop macht ihre Aufwartung bei der Firma Sigel und bestätigt damit: Auch in der vermeintlichen Provinz sitzen Trendsetter und innovative Köpfe.

    In Mertingen entwickelt sich das renommierte mittelständische Unternehmen seit Jahren vom Druckbetrieb zum Hersteller anspruchsvoller Design-Produkte fürs Büro. Nun wurde ein weiteres Kapitel dieser Geschichte aufgeschlagen: Jette Joop, eine der erfolgreichsten und bekanntesten Designerinnen Deutschlands, entwarf eine eigene „Jette-Notizbuch-Kollektion“ – und kam höchstpersönlich zur Präsentation nach Mertingen. Kurz zuvor noch bei der Bertelsmann-Party in Berlin mit Sylvie van der Vaart und beim DKMS-Dreamball mit Vicky Leandros – jetzt ein schwäbisches Dorf.

    Eine Kooperation ist wie eine Ehe

    „So eine Kooperation, das ist wie eine Ehe.“ Und wenn die so weiter funktioniere, wie dies bisher vom Kennenlernen bis zu den „ersten Kindern“ (also den Notizbüchern) abgelaufen sei, dann werde es eine harmonische Partnerschaft. Jette Joop, ganz elegant mit figurbetontem schwarzen Kleid eine sympathische Erscheinung, stellt mit ihrem Wortwitz und ihrem Charme die beiden Sigel-Geschäftsführer Dr. Joachim Roth und Werner Bögel fast etwas in den Schatten. Die beiden Herren genießen es aber augenscheinlich, wie der Star kokettiert und dabei für eine „heitere Note“ sorgt.

    Im Prinzip geht es bei der Präsentation eigentlich um eine phänomenale Angelegenheit. Darum, wie das kleine Familienunternehmen zu einem bedeutenden Faktor auf dem europäischen Markt geworden ist, sich von der schwäbischen Druckerei zur Marke gemausert hat. Darum, wie das Notizbuch im Zeitalter elektronischer Medien eine ungeahnte Renaissance erlebt.

    Der Weg des Hauses Sigel begann 1947 in Bäumenheim und steht für effiziente Abläufe in der Büroorganisation. Heute sind es hochwertige und stilvolle Geschäftsprodukte für Büro und Management, die das Bild der Marke Sigel prägen.

    Früh haben die Geschäftsführer erkannt, dass Notizbücher Kult sind. Seit Jahren schon ist die Serie „Conceptum“ von Sigel erfolgreich, verkauft sich beispielsweise am Terminal 2 des Flughafens in München wie ein Bestseller. „Aber wir wollten jetzt noch einen Schritt weiter gehen“, lässt Werner Bögl die Interessenten an seinen Überlegungen teilhaben. Mehr Emotion, mehr Lebensgefühl sollten die Notizbücher vermitteln, die in einer Designer-Linie besonders Frauen ansprechen sollten.

    Man habe nach einem Partner zur Kooperation gesucht – und dabei sei immer Jette Joop der Wunschpartner gewesen. „Das sagen Sie jetzt“, meint die 43-Jährige kess dazu und schmunzelt in sich hinein. Aber Jette Joop hat letztlich Ja gesagt. Sie habe einen guten Eindruck, dass alles gut zusammenpasst. „Das könnte eine langjährige Zusammenarbeit werden“, bestätigt man sich gegenseitig.

    Und wieder strahlt Jette, die wohl auch schon andere Erfahrungen gemacht hat, wie man angesichts ihrer Reaktionen vermuten könnte. Elf individuell und stilvoll gestaltete Notizbücher umfasst die neue Edition, für welche die Hamburgerin verantwortlich zeichnet. Mal romantisch verspielt, mal an den Kräften der Natur orientiert oder magisch faszinierend: Die exklusive Kollektion setze internationale Modetrends emotional und leidenschaftlich um.

    Apropos Emotion und Leidenschaft: Leserinnen (und Leser) der „bunten Blätter“ wissen schon lange, dass Jette Joop mit diesen Eigenschaften bestens ausgestattet wurde. „Beziehungen sind immer schwierig“, hat sie einmal gesagt, dabei aber ihre Liaison mit Fürst Alexander Schaumburg-Lippe angesprochen. Seit drei Jahren ist Jette nun wieder in festen Händen: Auch ihr Ehemann Christian Elsen ist in Mertingen dabei – und es wird fleißig geturtelt.

    Ihr Notizbuch-Look für Sigel schaffe sowohl Raum für Klarheit wie für Träume und Romantik, „verleiht unserem Produkt ein unverwechselbares Gesicht“, fügt Werner Bögl an. Er freue sich, mit der Designerin eine Partnerin gefunden zu haben, die ihre große Erfahrung in die Serie einfließen lasse. Die Kooperation sei jedenfalls ein weiterer Meilenstein der strategischen Neuausrichtung des Familienunternehmens zum Markenhersteller stilvoller und innovativer Produkte für Büro und Management.

    Veredelungen und Glanzeffekte

    Aufwendige Veredelungen, wie Prägungen und Glanzeffekte, zeichnen die Cover-Designs aus. „Die Marke Jette verleiht der Marke Sigel weiteren Rückenwind“, ist sich Joachim Roth sicher. „Unsere Kunden können sich auf weitere Produkte designed by Jette Joop freuen.“ Man wolle den Menschen anspruchsvolles und gutes Design geben. „Meine Kreationen sollen den Menschen Spaß machen und trotzdem bezahlbar sein“, so Jette Joop, „deshalb passen Jette und Sigel so gut zusammen.“

    In ihrer Handtasche hat die Designerin übrigens drei Dinge: ein Notizbuch mit Bleistift, ein gutes altes Handy (also keines, über das man mit den Fingern wischt) und Feuchttücher. Ihre vollen Notizbücher sammelt Jette Joop – „und nach Jahren kann ich darin oft auch für Stunden versinken“.

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