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Buchdorf

27.03.2019

Rathaus: Der Neubau hat begonnen

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Das sogenannte „Schneck-Haus“, in dem sich zuletzt eine Arztpraxis befand, wurde jetzt abgerissen.

Die Rohbauarbeiten in Buchdorf sind angelaufen. Gleichzeitig wird das alte „Schneck-Haus“ abgerissen. Auch für dieses Areal gibt es bereits einen Bauantrag. So soll es weitergehen

Jetzt ist es nicht mehr zu übersehen: Die Arbeiten für das Dorfzentrum in Buchdorf haben begonnen. Zum einen laufen die Arbeiten zum Abbruch des ehemaligen „Schneck-Hauses“ – in diesem befand sich zuletzt eine Arztpraxis – auf Hochtouren, zum anderen wurde für den Neubau des Rathauses bereits die Bodenplatte betoniert. Der Gemeinderat hat unterdessen bereits weitere Aufträge zum Ausbau vergeben.

Die Pläne für das Rathaus sehen ein zweigeschossiges Gebäude vor, das an der Hauptstraße stehen soll. Das unterkellerte Bauwerk wird 24 Meter lang und 12 Meter breit. Im Erdgeschoss sind das Bürgermeister-Zimmer, ein Büro, ein Besprechungsraum, Toiletten und ein Sozialraum vorgesehen. Im Obergeschoss sind ein 95 Quadratmeter großer Sitzungssaal, ein 45 Quadratmeter großes Trauungszimmer und eine Küche geplant.

Gebäude mit Bankfiliale, Arztpraxis und Apotheke soll entstehen

Auf dem Vorplatz des zweistöckigen Hauses, in dem einige Zeit eine Hausärztin tätig war, soll ein Gebäude entstehen, in dem die Filiale der Raiffeisen-Volksbank, eine Arztpraxis und – „wenn es uns gelingt“, so Bürgermeister Georg Vellinger – eine Apotheke einziehen sollen. Ist dieser Komplex fertig, dann werde die Bank dorthin umziehen und die restlichen alten Bauwerke würden abgerissen, hat Vellinger in der Vergangenheit mehrmals betont. In diesem Bereich soll dann der Dorfplatz angelegt werden.

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Der Abbruch dieses Gebäudes, dem sogenannten „Schneck-Haus“, schlägt mit 22500 Euro zu Buche. Die Kosten fördert die Regierung von Schwaben aus Mitteln der Städtebauförderung mit einem Festbetrag von 12000 Euro. Den Bauantrag für das Geschäftshaus hat der Gemeinderat verabschiedet. Sobald das Landratsamt hierfür „grünes Licht“ gegeben hat, sollen die Arbeiten ausgeschrieben sein. Einen Baubeginn im Spätsommer nennt Bürgermeister Vellinger „realistisch“.

Aufträge an Handwerksfirmen wurden vergeben

Zu diesem Zeitpunkt werden die Konturen des künftigen Rathauses bereits erkennbar sein. Hierfür wurden bereits Aufträge an Handwerksfirmen vergeben. Die Zimmerarbeiten werden demnach rund 79000 Euro kosten, die Dachdeckerarbeiten rund 33500 Euro. Aus drei Angeboten für Heizung und Kälte wurde das günstigste ausgewählt: 305000 Euro werden dafür fällig. Darin enthalten sind auch Arbeiten für die weiteren Bauabschnitte, also das Geschäftshaus mit Bank, Arztpraxis und Apotheke und ein weiteres mit Lebensmittelgeschäft und Gastronomiebetrieb.

Auch ein künftiger Bürgersaal soll zentral vom Rathaus mit Wärme versorgt werden. Vergeben wurden ferner die Lüftungs- (92000 Euro) sowie die Sanitärarbeiten (41600 Euro).

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