1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Reservisten marschieren für ihre Kameraden

Landkreis

12.09.2019

Reservisten marschieren für ihre Kameraden

Der Marsch der Verbundenheit findet heuer in der bereits zehnten Auflage statt. Er steht für die Solidarität der Bundeswehr-Reservisten mit den Einsatzsoldaten. Dieses Jahr ist der Startpunkt Donauwörth, wo die Veranstaltung mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen wird.
Bild: VdRBw

„Marsch der Verbundenheit“ startet am Samstag in Donauwörth und führt dann durch den Kreis Dillingen. Was das Ziel des Marsches ist.

Die Bundeswehr ist seit der Aussetzung der Wehrpflicht weitgehend aus der Fläche verschwunden. Die Bedeutung der Reservesoldaten als Bindeglied zwischen aktiver Truppe und Bevölkerung ist deswegen gestiegen. Um auf den Dienst der deutschen Soldaten im Einsatz aufmerksam zu machen und diesen zu würdigen, veranstaltet der Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr (VdRBw) zwischen dem 14. und 21. September den „Marsch der Verbundenheit“. Er beginnt am kommenden Samstag in Donauwörth und endet eine Woche später in Landsberg.

Wie Josef Reichensberger und Werner Wölfel vom VdRBw ausführen, sei der mittlerweile zehnte Marsch dieser Art als Solidaritätsbekundung mit den Kameraden im Auslandseinsatz zu verstehen. Als äußeres Zeichen der Verbundenheit dient die „Gelbe Schleife“. Ein zwei Meter langes, gelbes Band wird auf jeder Etappe von den Marschteilnehmern, allesamt Reservisten, mitgeführt. Es wird von allen Teilnehmern unterschrieben und am Ende einer Einheit übergeben, die in den Auslandseinsatz geht.

Bürger sind aufgerufen sich an Veranstaltung zu beteiligen

Der Marsch findet heuer in acht Tagesetappen in Schwaben und dem angrenzenden Oberbayern (Landsberg) statt. Der VdRBw ruft die Bürger dazu auf, sich auf den Strecken an der Veranstaltung zu beteiligen (Infotelefon: 08232-905562).

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Die erste Etappe am kommenden Samstag startet um 8.55 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Donauwörther Liebfrauenmünster. Um 9.45 Uhr werden die Teilnehmer im Landratsamt von Landrat Stefan Rößle empfangen, um 10.30 Uhr beginnt der Weitermarsch zur Friedenslinde am Donauspitz, wo die Reservisten gemeinsam mit Oberbürgermeister Armin Neudert einen Kranz niederlegen. Um 11 Uhr folgen historische Informationen durch den ehemaligen Stadtarchivar Ottmar Seuffert, eine halbe Stunde später geht es in Richtung Rettingen zur Bäldleschwaige, wo die Marschierer bis 15.15 Uhr pausieren. In Tapfheim werden die Soldaten um 16.30 Uhr von der Vereinigten Musikkapelle Tapfheim vor der Sporthalle empfangen, eine halbe Stunde später dann von Bürgermeister Karl Malz am Rathaus.

Hoffnung auf 100 teilnehmende Reservisten

Am Sonntag geht es dann von Blindheim über Höchstädt nach Dillingen. Ab 8 Uhr treffen sich die Teilnehmer am Blindheimer Kirchplatz. Eine gute Stunde später wird dort über die Zweite Schlacht bei Höchstädt referiert. Um 11.30 Uhr treffen die Reservisten im Höchstädter Schlosshof ein, wo sie unter anderem von Landrat Leo Schrell begrüßt werden. Nach der Pause ist ab 13 Uhr Abmarsch nach Dillingen. Hier treffen die Teilnehmer um circa 15.30 Uhr in der Luitpold-Kaserne ein. Eine halbe Stunde darauf werden die Soldaten im Stadtsaal eintreffen um von Oberbürgermeister Frank Kunz und vom Dillinger Standortältesten und Kommandeur, Oberstleutnant Markus Krahl, begrüßt zu werden.

Die weiteren Etappen führen über Lauingen, Leipheim, Wertingen, Welden, Gersthofen, Augsburg, Königsbrunn, das Lechfeld nach Landsberg. Schirmherr der Veranstaltung ist Staatsminister Hans Reichhart (CSU), der selbst als Soldat der Bundeswehr aktiv war. Reichensberger und Wölfel vom VdRBw hoffen auf 100 teilnehmende Reservisten.

Lesen Sie dazu den Kommentar: Ein starkes Signal für die Truppe

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren