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Ehrenamt

16.11.2019

Rögling hat jetzt eine Kinderfeuerwehr

Die Gründungsmitglieder der Kinderfeuerwehr Rögling: (von links stehend): Betreuerin Annamaria Senger, Betreuerin Sindy Pfaffl, Inspektionsjugendwart Markus Meyr, Bürgermeisterin Maria Mittl, Kommandant Martin Auernhammer, Vorsitzender Achim Stahl, zweiter Kommandant Josef Stahl junior, die Leiterin der Kinderfeuerwehr Sarah Stahl, Annamaria Stahl, Betreuerin Gudrun Stiem. Vorne von link: Luca Käfer, Marian Pfaffl, Luis Pfaffl, Alisia Stiem, Skalett Stiem, Julian Koch, Maximilian Senger, Luis Woge, Phillip Sommer, Michael Senger und Manuel Koch.
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Die Gründungsmitglieder der Kinderfeuerwehr Rögling: (von links stehend): Betreuerin Annamaria Senger, Betreuerin Sindy Pfaffl, Inspektionsjugendwart Markus Meyr, Bürgermeisterin Maria Mittl, Kommandant Martin Auernhammer, Vorsitzender Achim Stahl, zweiter Kommandant Josef Stahl junior, die Leiterin der Kinderfeuerwehr Sarah Stahl, Annamaria Stahl, Betreuerin Gudrun Stiem. Vorne von link: Luca Käfer, Marian Pfaffl, Luis Pfaffl, Alisia Stiem, Skalett Stiem, Julian Koch, Maximilian Senger, Luis Woge, Phillip Sommer, Michael Senger und Manuel Koch.

Ab einem Alter von sechs Jahren können die Kleinsten jetzt bei der Feuerwehr mitmachen. Was genau sie machen und warum Rögling diesen Schritt geht

Die Feuerwehr Rögling hat die Zeichen der Zeit erkannt und jetzt eine Kinderfeuerwehr gegründet. Vorstand Achim Stahl bedankt sich bei der Leiterin Sarah Stahl, dass sie sich bereit erklärt hat, die Leitung zu übernehmen. In einer Feierstunde wurde im Nadlerhaus offiziell die Gründungsurkunde der Kinderfeuerwehr überreicht.

Sarah Stahl erörterte den anwesenden Gästen, dass die Kinder spielerisch zur Feuerwehr herangeführt werden, aber der Spaß nicht zu kurz kommen soll. Ihre eigenen Atemschutzgeräte hätten sie bereits gebastelt und in einer richtigen Übung mehrere Puppen aus einem verrauchten Raum befreien dürfen.

Natürlich solle die Kameradschaft nicht zu kurz kommen, deshalb ist einmal im Jahr ein Ausflug geplant und wurde bereits schon umgesetzt. Ebenso wird den Kindern das Absetzen eines Notrufes beigebracht, damit sie im Ernstfall Hilfe holen können. Aus 13 Mitgliedern und sechs Betreuern besteht die Kinderfeuerwehr und man trifft sich einmal im Monat.

Früher ging es erst mit 12 Jahren zur Jugendfeuerwehr

Vorstand Achim Stahl ging auf die Vereinsgeschichte der Feuerwehr ein und berichtete, dass vor genau 140 Jahren die Röglinger Wehr von ein paar hilfsbereiten Männern gegründet wurde. Durch die moderne und hochtechnische Ausrüstung kann man sich heut kaum noch vorstellen wie die damalige Feuerwehrarbeit war.

Auch, wenn sich jedoch sehr viel verändert habe, gäbe es noch viele Gemeinsamkeiten zwischen heute und damals. Der Gedanke der Gründungsmitglieder sei immer aufrechterhalten worden, so dass er Leitspruch „Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr“ immer aufrechterhalten wurde.

Kommandant Martin Auernhammer ging auf die Gründung der Jungendfeuerwehr im Jahr 1992 ein. Das sei schon damals ein riesiger Schritt zur Nachwuchssicherung gewesen. Denn die Feuerwehrkameraden, die heute unterwegs seien, stammten zum großen Teil aus der Jugendfeuerwehr. „Es ist heutzutage immer schwieriger Kinder im Alter von zwölf Jahren in die Jugendfeuerwehr zu bekommen und genau deshalb ist es wichtig, dass wir nun voller Stolz offiziell die Kinderfeuerwehr gründen dürfen.“ So wie es in der Gründungsurkunde stehe: „Die Zukunft unserer Feuerwehr liegt in den Händen unserer Kinder“. Und mehr steht auf der Urkunde: „Kinderfeuerwehr Rögling – jede Hand kann helfen“ – das sage aus: „Gemeinsam sind wir stark“.

Kinder werden zu Experten

Inspektionswart Markus Meyr sagte in seinem Grußwort, dass die Kinder jetzt in Rögling zu richtigen Feuerwehrexperten werden. Im Namen der Inspektion Jura aber auch vom Landkreis Donau-Ries gratulierte er uns zur Gründung der Kinderfeuerwehr.

Bürgermeisterin Maria Mittl lobte in ihrem Grußwort das Ehrenamt in der Wehr. „Kinder lernen dabei die Gemeinschaft, Kameradschaft, Freundschaft, aber auch anderen in Notsituationen zu helfen“, sagte Mittl. Die Betreuung und die Beaufsichtigung sei eine verantwortungsvolle Aufgabe, die nur im Zusammenspiel mit den Eltern, den Betreuern, der Feuerwehr und der Gemeinde funktioniere. Ebenso sicherte sie die Unterstützung der Gemeinde zu.

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