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Rögling/Tagmersheim

09.11.2018

Rohrbruch direkt unter einem Gebäude

Für Kopfzerbrechen sorgt ein Wasserrohrbruch an einer ungewöhnlichen Stelle in Rögling.
Bild: Richard Lechner (Symbolbild)

Die Gemeinden Rögling und Tagmersheim haben ein nicht alltägliches Problem bei der Trinkwasserversorgung. 

Ein nicht alltägliches Problem bei der Wasserversorgung hat sich in Rögling aufgetan. Dort gab es kürzlich gleich zwei Rohrbrüche an einer Hauptleitung. Einer davon konnte zügig repariert werden, der andere aber nicht. Der Grund: Auf der Leitung steht ein Gebäude. Deshalb sind jetzt größere Planungen angelaufen. Gleichzeitig muss die Gemeinde Tagmersheim alternativ mit Trinkwasser versorgt werden.

Die Nachbarkommune von Rögling ist betroffen, weil es sich um die Hauptleitung des Wasserzweckverbands „Rechts der Altmühl“ handelt, die von Pappenheim über Langenaltheim und Rögling nach Tagmersheim verläuft.

Mitte Oktober, so berichtet die Röglinger Bürgermeisterin Maria Mittl, passierten praktisch zeitgleich die beiden Rohrbrüche. Einer wurde in einem privaten Garten geortet. Die Bewohner im Dorf hätten dank der raschen Reparatur nur ein paar Stunden kein Wasser gehabt.

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Der andere Rohrbruch stellte sich jedoch als äußerst diffizil heraus. Er befindet sich am westlichen Ortsrand. Dort steht laut Maria Mittl genau über der Leitung, die in Richtung Tagmersheim führt, ein gewerbliches Gebäude. Die Leitung sei Mitte der 1960er Jahre verlegt worden, später sei das Bauwerk errichtet worden.

Die Tatsache, dass man an die Schadensstelle nicht herankommt, hat zwei Folgen. Die eine ist, dass die Tagmersheimer und Blossenauer auf anderem Weg mit Trinkwasser versorgt werden müssen. Dies geschieht über einen Anschluss an das Monheimer Wassernetz nahe des Stadtteils Warching. Es sei vorausschauend gewesen, dass man vor Jahren diese Einspeisemöglichkeit geschaffen habe, stellt der Tagmersheimer Bürgermeister Georg Schnell fest. Dank der Alternative fließe weiter Wasser aus den Hähnen in seiner Gemeinde. Einzige Einschränkung: In höheren Lagen sei der Druck etwas niedriger. Die andere Folge: Der Wasserzweckverband und die Gemeinde Rögling suchen nun unter Hochdruck nach einer dauerhaften Lösung des Problems am westlichen Ortsrand. Sprich: Die Leitung soll anders verlegt werden – weg von privaten Grundstücken, auf denen sie sich teilweise befindet, und hin auf öffentliche Flächen. „Ziel ist es, eine Leitung zu schaffen, die in der Bürgermeister-Böswald-Straße verlegt wird“, so Maria Mittl.

Ein vom Wasserzweckverband beauftragtes Ingenieurbüro stellte im Gemeinderat in dieser Woche eine Planung vor. Dafür sollen Angebote eingeholt werden.

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