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Seniorenkonzert

17.11.2018

Rosen aus dem Süden

Das Donauwörther Salonorchester unter Leitung von Gerhard Martin war einmal mehr beim Seniorenkreis zu Gast. Zum 16. Mal in Folge ließen die Musiker Kompositionen erklingen, die als Gassenhauer gelten dürfen. Von temperametvoll bis elegisch war alles dabei.
Bild: Lorenz Fitzel

Das Salonorchester Donauwörth erfreut mit Wienerwalzerseligkeit genauso wie mit leidenschaftlichem Tango. Und dann darf natürlich auch ein ganz bestimmter Sänger nicht fehlen

Bereits zum 16. Mal in Folge gestaltete das Salonorchester Donauwörth unter der Leitung von Gerhard Martin in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Stadt Donauwörth einen musikalischen Nachmittag. Oberbürgermeister Armin Neudert begrüßte im festlich geschmückten Saal des „Türkischen Kultur- und Sportvereins Donauwörth“ die zahlreichen Besucher, die sich über einen bunten Strauß bekannter Melodien freuen durften.

Das gut disponierte Salonorchester begann den Nachmittag schwungvoll mit dem bekannten Marsch „Nachtvögel“, ehe die Herzen bei dem bekannten Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß höher schlagen durften. Akzentuiert interpretierten die Musiker den „Blue Tango“ des amerikanischen Komponisten Leroy Anderson.

Der routinierte Gesangssolist Heiner Mayer – immer wieder gern gehört beim Salonorchester – schlug mit den Liedern „Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde“ von Robert Stolz, „Es wird in hundert Jahr’n“ und „Du bist die Welt für mich“ etwas beschaulichere, zugleich aber auch erhebende Töne an. Temperamentvoll und beschwingt wurden die Zuhörer auch nach Ungarn entführt. Die Musiker unter dem bewährten Dirigat von Gerhard Martin intonierten rhythmisch sicher und ausdrucksstark die Romanze und Czardas „Piroschka“. In diesem Satz traten vor allem die Violinen mit wunderschönen elegischen Melodien und feurigen Tempi in den Vordergrund.

Natürlich darf in der Salonmusik eine Polka nicht fehlen, das Ensemble gab die eingängige „Polka francaise“ „Im Kahlenberger Dörfl“ von Philipp Fahrbach überzeugend zum Besten, ehe der Klarinettist Georg Neukirchner überragend das bekannte „Lovley Clarinet“ interpretierte.

Der zweite Teil des Nachmittags begann mit dem „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik. „Belsame Mucho“ lautete der Titel der jazzig anmutenden, schwungvoll und überzeugend interpretierten Beguine, eines rumbaähnlichen Tanzes aus Südamerika. Der amerikanische Marsch „Smoky Mokes“ von Abe Holzmann bildete den schwungvollen Abschluss des gelungenen Kaffeehaus-Konzertes des Salonorchesters, ehe Heiner Mayer die Zuhörer in einer Zugabe nochmals mit einer gelungenen Gesangseinlage begeisterte. Souverän meisterte er „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ aus der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künneke.

In den Abschlussworten bedankte sich Herr Stephan vom Seniorenbeirat bei allen Verantwortlichen des Seniorennachmittags, besonders auch beim Vorsitzenden des türkischen Kultur- und Sportvereins, Ali Öz, für die Gastfreundschaft und die Unterstützung.

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