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Monheim 

16.11.2019

SPD präsentiert ihren Kandidaten

Andreas Pelzer (Mitte, weißes Hemd) will in Monheim Bürgermeister werden. Gemeinsam mit den Kandidaten für den Stadtrat will „Verantwortung zeigen, wo ich mich heimisch fühle“. 
Bild:  Tanja Sonntag

Andreas Pelzer geht für die Monheimer Sozialdemokraten ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters. Was er für die Jurastadt erreichen möchte. 

Seit geraumer Zeit brodelte es in der Gerüchteküche in Monheim. „Macht er’s oder macht er’s nicht“, hieß es da, oder „seine Frau hat gesagt, er dürfe nicht“. Jetzt ist es offiziell: Andreas Pelzer wurde zum Bürgermeisterkandidaten der Monheimer SPD für die Wahl im kommenden März nominiert.

Verkündet wurde die Neuigkeit am Donnerstagabend im Rahmen der Nominierungsversammlung der SPD, bei der auch über die Liste der Stadtratskandidaten abgestimmt wurde. Beides wurde einstimmig durch die anwesenden Monheimer SPD-Mitglieder beschlossen. „Eine sehr vernünftige Wahl“, betonte der Unterbezirks-Vorsitzende Christoph Schmid, der die Versammlung leitete. Insbesondere hob er Pelzers „fulminante Vorstellung“ hervor.

Der 44-Jährige lebt seit acht Jahren in Monheim

Andreas Pelzer, der sich als charismatischer und sehr motivierter Kandidat zeigte, erzählte von seiner Kindheit im oberbayerischen Weyarn, wo aus einer zersplitterten Gemeinde innerhalb weniger Jahre ein „tolles Miteinander“ entstand, das dem Ort sogar europäische Preise für Bürgerentwicklung einbrachte. Der Kandidat zieht Parallelen zu Monheim, denn auch hier würde noch zu wenig in die „Suche nach Stärken und Ideen“ investiert. Der 44-Jährige lebt inzwischen seit acht Jahren in Monheim und will nun „Verantwortung zeigen, wo ich mich heimisch fühle“. Zusammen mit seiner Frau hat er drei Kinder, beruflich ist er selbstständig in der Dienstleistungsbranche für Banken. Zum SPD-Mitglied fühlte er sich 1999 nach dem Wahlsieg Gerhard Schröders berufen, auch wenn das als oberbayerischer Katholik zu der Zeit noch „beichtpflichtig und nicht in Mode“ war, wie er es formuliert. Seine Überzeugung gilt den Grundelementen der SPD. Teils wurden ihm diese wohl in die Wiege gelegt, denn sein Vater war 18 Jahre lang Bürgermeister in Weyarn.

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Ortsgruppe ist von Pelzer überzeugt

Die Ortsgruppe der SPD in Monheim ist von Pelzer überzeugt, einige Stadtratskandidaten haben sich sogar nur aufstellen lassen, weil er kandidiert. Dabei hat er ein klares Ziel: „Ich will nicht zweiter Sieger sein.“ Bekanntlich kandidiert er gegen den amtierenden Bürgermeister Günther Pfefferer (CSU) und den frisch zur MUM gewechselten Lorenz Akermann (DZ berichtete).

Er sieht sich nicht als Einzelkämpfer, sondern vergleicht sich und seine Vereinsgenossen mit einer Schar Wildgänse. Diese hätten ein „gemeinsames Vorgehen“, auch wenn eine Gans die Führung übernehmen müsste. Er versichert: „An mir könnt ihr euch im rauer werdenden Wind der kommenden Wochen festhalten.“

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