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Donauwörth

12.07.2019

SPD will Sorré als OB für Donauwörth

Jürgen Sorré
Bild: Sorré

Ein Parteiloser soll Oberbürgermeister in Donauwörth werden. Was dahinter steckt und was der Kandidat plant.

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Donauwörth empfiehlt einstimmig den parteilosen Jürgen Sorré als Kandidat für die Wahl zum Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt.

Die SPD Donauwörth bringt mit Jürgen Sorré einen parteilosen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters in Donauwörth. Dies hat der Vorstand des Ortsvereins auf seiner letz-ten Sitzung als Empfehlung für die offizielle Nominierungsversammlung beschlossen. Die Sitzung findet im weiteren Jahresverlauf statt.

Lesen Sie auch: So wurde Joachim Fackler zum OB-Kandidaten

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Gebürtiger Donauwörther

Jürgen Sorré (44) ist gebürtiger Donauwörther und lebt nach vielen Jahren in der Parkstadt nun mit seiner Frau und zwei Söhnen (10 und 14 Jahre) im Stadtteil Berg. Er ist derzeit als stellvertretendes Vorstandsmitglied und Bereichsleiter für das Firmenkundengeschäft in der Sparkasse Donauwörth tätig.

Privat betreut er seit langem als Trainer Jugendmannschaften beim SV Wörnitzstein-Berg. Für die Donauwörther Mondspritzer schnürt er regelmäßig selbst noch für Benefiz-Spiele die Fußballschuhe und ist hier auch als zweiter Vorsitzender tätig.

Aufgrund einiger weiterer ehrenamtlicher und sportlicher Aktivitäten gilt Jürgen Sorré als fest in seiner Heimatstadt verwurzelt. Durch seine berufliche Tätigkeit verfüge er, wie die SPD mitteilt, „zudem über gute Kontakte in die heimische Wirtschaft, zu Behörden und in die Politik“.

Jetzt beginnt der Wahlkampf

Er selbst bezeichnet sich als familiären Menschen, für den das Wohl seiner Heimatstadt eine Herzensangelegenheit ist. Hier künftig selbst gestaltend wirken zu können, übe einen besonderen Reiz für ihn aus. Daher habe er sich entschlossen, nach einigen Abstimmungsgesprächen und ausreichender Bedenkzeit, seinen Hut in den Ring zu werfen – auch wenn er zunächst von der Anfrage der SPD-Führung überrascht gewesen sei. Brigitte Kundinger-Schmidt und Peter Moll sind jedoch davon überzeugt, in ihm den passenden Kandidaten gefunden zu haben und freuen sich auf den gemeinsamen Wahlkampf mit ihm.

Er wolle sich im Falle eines Wahlerfolges „mit ganzem Herzen und vollem Einsatz der Verantwortung stellen und die Entwicklung der Großen Kreisstadt entschlossen vorantreiben“, erklärt die SPD. Dazu werde er in den Monaten bis zur Wahl bei den Bürgerinnen und Bürgern für das notwendige Vertrauen werben und dabei „den intensiven Austausch suchen“.

Donauwörth sei für ihn „eine charmante und reizvolle Stadt, in der es sich zu leben lohnt“. Diesen Wert auch weiter für „alle Bürger in ihren verschiedensten Lebenssituationen zu erhalten und zu steigern“, sei ihm persönlich sehr wichtig. Als wesentliche Grundvoraussetzung, neben sozialen und kulturellen Themen, sieht er hierfür auch passende Rahmenbedingungen für die lokale Wirtschaft. Die hierfür künftig notwendigen Ideen würden sich auch in seinem Wahlprogramm nieder-schlagen. (pm)

Mehr zum Thema: Grüne Kandidaten für Landrat und OB

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