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Schießen
06.10.2021

Das ändert sich beim Donau-Rieser Rundenwettkampf

Am Freitag beginnt mit der Gauoberliga A der Rundenwettkampf Luftgewehr im Schützengau Donau-Ries.
Foto: Simon Bauer

Am Freitag beginnt mit der Gauoberliga A der Rundenwettkampf im Gau Donau-Ries. Auch dort ist natürlich Corona ein großes Thema. Was es sonst Neues gibt.

Am 2. November 2020 hatte die mitten in der Pandemie, aber trotzdem hoffnungsvoll begonnene jüngste Rundenwettkampf-Saison der Donau-Rieser Schützen wiederholt ein jähes Ende genommen. Covid-19 schickte die Schützen landauf, landab in eine noch viel längere Zwangspause als im Jahr zuvor schon. Aber zu diesem Zeitpunkt konnte niemand ahnen, wie lange sich der Lockdown hinziehen würde. Am Freitag, 8. Oktober läuten jetzt die Luftgewehrschützen der Gauoberliga-A zusammen mit den Luftpistolen- und Auflageschützen nach mehr als elf Monaten corona-bedingter Wettkampfpause die neue RWK-Saison im Schützengau Donau-Ries ein. Eine Woche später, am Freitag, 15. Oktober, werden die übrigen Luftgewehrklassen von der Gauoberliga B bis zur F-Klasse und die 25-Meter-Pistole in den Wettkampf starten.

Doch entgegen dem vergangenen Jahr hegen die Schützen, die ab einer 35er-Inzidenz ebenfalls der 3G-Regel unterworfen sind, die leise Hoffnung, dass diese Runde ein glückliches Ende finden wird. Auch für diese Saison hat der Schützengau seine Regularien der Pandemie entsprechend angepasst: Den acht Mannschaften der Luftgewehr-Gauoberliga A ist es trotz deren Mann-gegen-Mann-Modus in Absprache mit dem jeweiligen Gegner freigestellt, ihre Wettkämpfe in Präsenz – also mit Gastbesuchen – zu bestreiten. Als Alternative können die Wettkämpfe auch jeweils nur zu Hause am eigenen Vereinsschießstand absolviert werden, sind aber auch dazu relativ festen Regularien unterworfen.

Rundenwettkampf im Gau Donau-Ries: Besonderes Regelwerk

Der Rest wird seine Wettkämpfe jedoch im Fernwettkampfmodus nach einem besonderen Regelwerk bestreiten. Das heißt, all diese Mannschaften schießen nur bei sich zu Hause am eigenen Vereinsschieß-stand. Es finden keine Gastbesuche und demnach auch keine Vermischung mit Gastmannschaften statt. Die Vereine können in Eigenverantwortung ihre Schießzeiten so einteilen, dass sie mit ihren Stand- und Vereinsheimkapazitäten nicht in Bedrängnis mit den geforderten Abstands- und Hygieneauflagen kommen.

Sie müssen nur bis zu festgesetzten Terminen, die sich innerhalb der Disziplinen wöchentlich wechseln, ein Mannschaftsergebnis melden. Aber dennoch sind die Vereine natürlich gehalten, sich an die bestehenden Corona-Regeln zu halten. In insgesamt 168 Luftgewehr-, Luftpistolen-, Kleinkaliber-Sportpistolen- und Luftgewehr-/Luftpistolen-Auflagemannschaften werden dann in Summe 700 Schützen den Auftakt gemacht haben.

Die Saison wird nach 14 Terminen auch wieder durch die Luftgewehrschützen der Gauoberliga A am 25. März 2022 enden, während die Kameraden mit der Luftpistole beziehungsweise KK-Sportpistole nach 10 Terminen bereits am 11. beziehungsweise 18. März 2022 ihre Meister ermittelt haben werden. Entgegen den vergangenen Jahren findet für die Gruppensieger der Luftgewehr-Gauoberliga B bis F-Klasse zum Saisonabschluss allerdings keine Extra-Pokalrunde mehr statt. Ob es am Ende auch Aufstiegswettkämpfe Richtung Bezirk der Gau-Rundenwettkampf-Sieger der 22 schwäbischen Gaue geben wird, ist derzeit noch ungewiss.

53 von 58 Gauvereinen nehmen teil

Insgesamt nehmen 53 Vereine der gesamt 58 Vereine an den Gau-Rundenwettkämpfen teil. Während es seitens des Bezirks aufgrund der abgebrochenen Saison keine Veränderung gegeben hat, musste der Gau einen Rückgang von 174 auf 168 Mannschaften hinnehmen, was den Verantwortlichen zufolge wohl weitgehend auch dem Coronavirus und der überlangen Zwangspause anzurechnen ist.

Wenn Asbach-Bäumenheim, Donauwörth, Hoppingen und Wemding ihre Kader nicht jeweils um eine Mannschaft hätten aufstocken können, wäre der Rückgang noch eklatanter ausgefallen. So ging der Luftgewehrsektor um sechs Mannschaften auf gesamt 124 Mannschaften zurück. Luftpistole gab um eine Mannschaft nach, während die Auflageschützen um eine Mannschaft zulegen konnten.

Der Kleinkaliber-Sportpistolen-Rundenwettkampf blieb bei einer Ab- und einer Neumeldung konstant bei zwölf Mannschaften. Mit je sieben Teams stellen in dieser Saison Eggelstetten und Fünfstetten die stärksten Kontingente, gefolgt von Asbach-Bäumenheim, Harburg, Oberndorf und Wemding mit sechs Mannschaften und Berg, Erlingshofen und Otting mit je fünf Abordnungen.

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